Hast du Schwierigkeiten dabei, deinen Lebenslauf als Naturwissenschaftsstudent zu erstellen? Keine Sorge, wir helfen dir dabei!
Als Student der Naturwissenschaften ist es wichtig, einen Lebenslauf zu haben, der nicht nur dein Verständnis für den wissenschaftlichen Bereich zeigt, sondern auch deine Fähigkeiten und Talente darin. Und keine Sorge, falls dir Berufserfahrung fehlt – wir zeigen dir, wie du auch ohne sie einen tollen Lebenslauf erstellst.
Deshalb haben wir diesen leicht verständlichen Leitfaden vorbereitet, vollgepackt mit den besten Tipps zum Verfassen von Lebensläufen, vielen detaillierten Beispielen, inspirierenden Lebenslaufvorlagen und funktionalen Vorlagen.
Lies weiter und erfahre alles über:
- Dos und Don’ts für Lebensläufe anhand von echten Beispielen von Lebensläufen von Studierenden der Naturwissenschaften
- Wie du als Student der Naturwissenschaften das richtige Lebenslaufformat wählst (mit und ohne Berufserfahrung)
- Wie du deinen Lebenslauf als Student der Naturwissenschaften formatierst (und ihn ATS-freundlich gestaltest)
- Wie du als Student zwischen einer Zusammenfassung und einem Karriereziel im Lebenslauf wählst
- Welche technischen und sozialen Kompetenzen in einem Lebenslauf für Naturwissenschaftsstudenten am wichtigsten sind
- Wie du den Abschnitt „Berufserfahrung & relevante Erfahrungen“ verfasst, wenn du nur über begrenzte Berufserfahrung verfügst
- Wie du als Student der Naturwissenschaften deinen Abschnitt „Ausbildung“ hervorhebst
- Wie du optionale Abschnitte (Projekte, Studienleistungen, Veröffentlichungen, Tools) nutzt, um deinen Lebenslauf zu stärken
- Welche Aktionsverben eignen sich am besten für Lebensläufe von Naturwissenschaftsstudenten
- Wie du ein passendes Anschreiben verfasst, das zu deinem Lebenslauf als Naturwissenschaftsstudent passt
- Wo du die besten Ressourcen findest, wenn du als Student der Naturwissenschaften auf Jobsuche bist
Suchst du noch nach einem Job? Diese über 100 Ressourcen verraten dir alles, was du brauchst, um schnell eingestellt zu werden.
Muster für einen Lebenslauf als Forschungspraktikant
Warum dieses Lebenslauf-Beispiel funktioniert
- Echter Praktikums-Kontext bei einer renommierten Organisation: Dieser Lebenslauf zeigt eine klare Verbindung zum Carbon Trust, einer bekannten forschungsorientierten Einrichtung, was Arbeitgebern, die nach forschungsorientierten Kandidaten suchen, Glaubwürdigkeit und Zielstrebigkeit signalisiert.
- Mehrere relevante Einträge zu akademischer und ehrenamtlicher Forschung: Der Bewerber führt mehrere Tätigkeiten als Forschungsstudent auf (z. B. am ISRO Satellite Center und am IIT Bombay), obwohl er noch am Anfang seiner akademischen Laufbahn steht. Dies vermittelt Engagement für wissenschaftliche Arbeit.
- Zeigt die Bandbreite der Aktivitäten über den Lehrplan hinaus: Der Lebenslauf hebt das Engagement in einer Bildungs-NGO und laufende Forschungsmodellierungsprojekte hervor, was dabei hilft, Eigeninitiative, Teamarbeit und echte Beiträge zu Projektzielen zu vermitteln – nicht nur das Lernen im Unterricht.
Was verbessert werden könnte
- Fehlende quantifizierte Wirkung: Es gibt starke Einträge zu Erfahrungen, aber sie beschreiben größtenteils Aufgaben, ohne messbare Ergebnisse hervorzuheben (z. B. gesammelte Daten, analysierte Ergebnisse, abgeschlossene Experimente). Das Hinzufügen von Zahlen oder konkreten Ergebnissen würde die Wirkung verstärken.
- Der Abschnitt „Fähigkeiten“ ist zu allgemein gehalten und nicht auf den wissenschaftlichen Bereich zugeschnitten: Die aufgeführten Fähigkeiten umfassen allgemeine Software (Adobe, Word) und allgemeine Programmiersprachen, aber wissenschaftliche Lebensläufe sollten Labortechniken, Datenanalyse-Tools, Statistiksoftware, Instrumente oder wissenschaftliche Methoden hervorheben, die für Forschungsstellen relevant sind.
- Das Profil könnte prägnanter und zielgerichteter sein: Die Einleitung ist erzählerisch, könnte sich aber stärker auf die Forschungsstärken des Bewerbers, seine technischen Kompetenzen und ein klares Ziel konzentrieren (z. B. „suche eine Stelle als Forschungspraktikant mit Schwerpunkt auf der Prüfung thermischer Materialien und der Datenanalyse“). Dies würde besser den Erwartungen von Personalvermittlern an wissenschaftliche Lebensläufe entsprechen.
Beispiel für einen Lebenslauf eines Doktoranden
Warum dieses Lebenslauf-Beispiel funktioniert
- Klare Forschungsorientierung mit konkreten Projekten: Der Lebenslauf hebt mehrere Praktikumserfahrungen in einem Forschungszentrum hervor (z. B. Krebsforschungszentrum Lyon) und zeigt das langfristige Engagement des Bewerbers in der wissenschaftlichen Forschung – genau das, was akademische oder Forschungslabor-Positionen suchen.
- Zeigt Entwicklung und Breite der Erfahrung: Dieser Kandidat führt auch Tätigkeiten außerhalb von Praktika auf (Lehre, Pharmazie), was Anpassungsfähigkeit und eine breite wissenschaftliche Grundlage demonstriert – wertvoll für multidisziplinäre Forschungspositionen und akademische Umgebungen.
- Enthält naturwissenschaftlich relevante technische Fähigkeiten: Fähigkeiten wie Western Blotting, RT-PCR, CRISPR/Cas9-Techniken, Durchflusszytometrie und damit verbundene Laborkompetenzen vermitteln sofort fachspezifisches Fachwissen, das den Lebenslauf von anderen abhebt.
Was verbessert werden könnte
- Fokus auf Wirkung und Ergebnis: Während der Abschnitt „Erfahrung“ viele Aufgaben und Projekte auflistet, würde der Lebenslauf von mehr quantifizierten Beiträgen profitieren (z. B. wichtige Erkenntnisse, Versuchsergebnisse, erzielte Effizienzsteigerungen, verarbeitete Datenmengen), um die Leistungen konkreter darzustellen.
- Der Abschnitt „Fähigkeiten“ enthält allgemeine Beschreibungen: Neben soliden technischen Laborfertigkeiten listet der Lebenslauf auch Soft Skills wie „Pünktlich“ oder „Fleißig“ auf. Diese sind subjektiv und weniger aussagekräftig im Vergleich zu messbaren Kompetenzen oder Werkzeugen (z. B. Software, Instrumente, Analysemethoden).
- Die Reihenfolge könnte die aktuellen Ziele besser widerspiegeln: Für einen Doktoranden würde es den Lebenslauf besser auf forschungsorientierte Ziele (z. B. akademische oder Laborlaufbahn) abstimmen, wenn Forschungserfahrung und Publikationen/Präsentationen im Layout weiter oben platziert würden, vor älteren Tätigkeiten wie Lehrtätigkeit oder Arbeit in der Apotheke.
Muster für einen Lebenslauf eines Studenten
Warum dieses Lebenslauf-Beispiel funktioniert
- Übersichtliche, anfängerfreundliche Struktur: Das Layout ist dank klar gekennzeichneter Abschnitte (Ausbildung, Erfahrung, Fähigkeiten) leicht zu überfliegen, was ideal für Personalverantwortliche ist, die Lebensläufe von Studierenden mit begrenzter Erfahrung prüfen.
- Hebt akademische Erfahrung und Führungsqualitäten hervor: Die Angabe einer Rolle als Student Network Manager und von Führungsaktivitäten hilft dabei, Eigeninitiative, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein zu zeigen – Eigenschaften, die Arbeitgeber schätzen, auch wenn die fachliche Erfahrung begrenzt ist.
- Enthält messbare Erfolge: Der Lebenslauf enthält quantifizierbare Ergebnisse (z. B. „15 Projektteams geleitet“, „Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern organisiert“), was die Glaubwürdigkeit stärkt und die Beiträge des Studenten in einen Kontext setzt.
Was verbessert werden könnte
- Mehr fachspezifische Fähigkeiten erforderlich: Bei einem Schwerpunkt auf Naturwissenschaften könnte der Abschnitt „Fähigkeiten“ wissenschaftliche Kompetenzen, Laborgeräte, analytische Methoden oder für MINT-Bereiche relevante Studienleistungen besser hervorheben, anstatt allgemeine Aufgaben wie Veranstaltungsorganisation oder Kundenkontakt.
- Berufserfahrung/ehrenamtliches Engagement fehlt der Forschungskontext: Aktuelle nicht-naturwissenschaftliche Einträge (z. B. Netzwerkmanager) sind nützlich für übertragbare Fähigkeiten, aber das Hinzufügen von naturwissenschaftlichen Projekten oder Praktika würde den Lebenslauf gezielter auf Forschungs- und Laborrollen ausrichten.
- Der Abschnitt „Ausbildung“ könnte Studienleistungen oder Laboreinheiten enthalten: Die Auflistung von Hauptfächern, Labormodulen, Notendurchschnitt, Abschlussarbeitsthema oder akademischen Projekten im Abschnitt „Ausbildung“ würde die akademische Vorbereitung sichtbarer und für naturwissenschaftlich orientierte Stellenangebote relevanter machen.
1. Wie wählst du als Naturwissenschaftsstudent das richtige Lebenslaufformat?
Die erste wichtige Entscheidung beim Verfassen eines Lebenslaufs ist die Wahl des Formats. Als Studierender verfügst du möglicherweise über unterschiedlich viel formelle Berufserfahrung, was Einfluss darauf haben kann, welches Format für dich am besten geeignet ist.
Hier ist eine Übersicht über die 3 wichtigsten Arten von Lebenslaufformaten:
- Der chronologisch umgekehrte Lebenslauf: Das chronologisch umgekehrte Format konzentriert sich fast ausschließlich auf die Berufserfahrung, wobei deine letzte Stelle an erster Stelle steht und von dort aus rückwärts gearbeitet wird. Obwohl dieses Format oft der von den meisten Arbeitgebern erwartete Standard ist, ist es nur dann effektiv, wenn du über ausreichend relevante Berufserfahrung verfügst, die du beschreiben kannst.
- Der funktionale Lebenslauf: Das funktionale Format verlagert den Fokus weg von der Berufserfahrung hin zu Ausbildung, Fähigkeiten und ehrenamtlicher Tätigkeit. Dies ist oft das beste Format für Studierende, da es dir ermöglicht, den Schwerpunkt stärker auf deine akademischen Erfahrungen und Leistungen zu legen.
- Der hybride Lebenslauf: Der hybride Lebenslauf ist eine Kombination aus dem chronologisch rückläufigen und dem funktionalen Format, wobei der Schwerpunkt des Dokuments auf alle Abschnitte verteilt wird. Dieser Lebenslauf ist eine gute Wahl für Bewerber, die sowohl akademische als auch berufliche Erfahrung vorweisen können.
Im Laufe deiner wissenschaftlichen Karriere wirst du möglicherweise einen ausführlicheren Lebenslauf benötigen, der deine gesamte akademische und berufliche Laufbahn detailliert darstellt. Dieser wird als Curriculum Vitae (CV) bezeichnet und kommt bei Bewerbungen für hochrangige Positionen in Wissenschaft oder Forschung zum Einsatz.
Profi-Tipp
Wenn du dich über ein Applicant Tracking System (ATS) bewirbst, wähle nach Möglichkeit das umgekehrt chronologische Format. Viele ATS-Programme haben Schwierigkeiten mit rein funktionalen Lebensläufen, was dazu führen kann, dass deine Bewerbung schon vor dem menschlichen Personalverantwortlichen aussortiert wird. Aber denk daran: Lies die Stellenanzeige immer sorgfältig durch! Wenn der Arbeitgeber einen traditionellen Lebenslauf verlangt, bleib beim umgekehrt chronologischen Format, auch wenn du noch am Anfang deiner Managementkarriere stehst.
2. So optimierst du deinen naturwissenschaftlichen Lebenslauf für ATS-Scanner
Applicant Tracking Systems (ATS) lesen Lebensläufe nicht so wie Menschen. Sie scannen nach Schlüsselwörtern, Berufsbezeichnungen, Fähigkeiten und Begriffen, die direkt aus der Stellenanzeige stammen. Forschungslabore, Biotech-Unternehmen, Umweltorganisationen, Universitäten und sogar Praktikumsprogramme nutzen oft ATS-Filter, lange bevor ein Personalvermittler oder Professor deinen Lebenslauf sieht.
So erhöhst du deine Chancen, die ATS-Prüfung zu bestehen:
- Greife Schlüsselwörter aus der Stellenanzeige auf: Wenn in einer Anzeige „PCR-Techniken“, „Datenanalyse“ oder „Laborsicherheit“ erwähnt wird, verwende diese Begriffe natürlich (und ehrlich) in deinem Lebenslauf, sofern sie auf dich zutreffen.
- Verwende fachspezifische Terminologie: Lebensläufe im MINT-Bereich schneiden besser ab, wenn sie Fachbegriffe enthalten wie:
- Labortechniken (PCR, Spektroskopie, Mikroskopie, Zellkultur)
- Software (R, Python, MATLAB, SPSS, Prism, GIS-Tools)
- Forschungskompetenzen (Versuchsplanung, Datenerhebung, Literaturrecherche)
- Vermeide Grafiken, Symbole, Tabellen und Kompetenzbalken: Viele ATS-Tools können diese nicht richtig lesen und überspringen möglicherweise wichtige Informationen wie Fähigkeiten oder Ausbildung.
- Stopf keine Schlüsselwörter hinein und versteck sie nicht: „Weißer Text“-Tricks oder das Einstreuen von Schlagworten können eher zur Ablehnung führen, statt zu helfen.
- Verwende bekannte Berufsbezeichnungen: Wenn dein Praktikum oder deine Forschungsstelle einen einzigartigen internen Titel hatte, erwäge, eine gängigere Entsprechung in Klammern hinzuzufügen (z. B. „Studienassistent (Fachbereich Biologie)“).
- Speichere im PDF- oder DOCX-Format: Diese Formate lassen sich am besten verarbeiten, es sei denn, die Stellenanzeige verlangt einen bestimmten Dateityp.
Verwende ATS-freundliche Vorlagen, um Zeit zu sparen
Die Vorlagen von Kickresume sind sowohl für akademische Bewerbungen als auch für Praktikumsbewerbungen optimiert, sodass dein Lebenslauf übersichtlich, strukturiert und sowohl für ATS-Tools als auch für menschliche Prüfer leicht zu scannen bleibt.
3. Wie entscheidest du dich als Naturwissenschaftsstudent zwischen einer Zusammenfassung und einem Karriereziel?
Als Student oder Berufseinsteiger kannst du deinen Lebenslauf entweder mit einer Zusammenfassung oder einem Karriereziel beginnen. Beides funktioniert, dient aber je nach deiner bisherigen Erfahrung leicht unterschiedlichen Zwecken.
Eine Zusammenfassung ist eine kurze Einleitung am Anfang des Lebenslaufs. In dieser Einleitung sollten Bewerber darauf achten, überzeugende Details einzubauen, die das Interesse potenzieller Arbeitgeber wecken und ihnen helfen, sich von der Konkurrenz abzuheben.
Um besser zu veranschaulichen, wie man als Student der Naturwissenschaften eine wirkungsvolle Zusammenfassung für den Lebenslauf verfasst, findest du hier ein Beispiel für eine schwache Zusammenfassung, gefolgt von einer Korrektur und einer Erklärung:
Schlechtes Beispiel für eine Zusammenfassung im Lebenslauf eines Naturwissenschaftsstudenten
Absolvent der Naturwissenschaften mit Abschlüssen in Chemie und Biologie. Mehrjährige Erfahrung in Laborumgebungen, unter anderem als Laborassistent mit Betreuung jüngerer Studierender. Preisträger des studentischen Preises des Fachbereichs für das akademische Jahr 2020–2021.
Warum ist diese Zusammenfassung schlecht? Wenn du eine Zusammenfassung für deinen Lebenslauf verfasst, sollte sie so konkret und aufmerksamkeitsstark wie möglich sein. Betrachte sie als einen narrativen Aufhänger – deine Zusammenfassung sollte eine überzeugende Aussage sein, die Arbeitgeber dazu animiert, weiterzulesen. Dieses Beispiel ließe sich durch bessere und quantifizierbare Details, wie den Namen der Universität des Bewerbers und den genauen Namen der gewonnenen Auszeichnung, deutlich verbessern.
Gutes Beispiel für eine Zusammenfassung im Lebenslauf eines Naturwissenschaftsstudenten
Motivierter Masterstudent mit einem Doppel-Bachelor-Abschluss in Chemie und Biologie. Über 3 Jahre Erfahrung als Laborassistent an der NC State University, darunter mehr als ein Jahr in der Betreuung von Bachelor-Studierenden bei Laborübungen. Preisträger des jährlichen Preises für herausragende wissenschaftliche Innovation der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität für das akademische Jahr 2020–2021.
Warum ist diese Zusammenfassung gut? In diesem Beispiel ist der Bewerber bei den Angaben viel präziser. Er nennt nicht nur die Universität, die er besucht, sondern gibt auch die formellen Bezeichnungen seiner Abschlüsse und den genauen Namen der Auszeichnung an, die er erhalten hat. Außerdem beschreibt er seine Erfahrung als Laborassistent und Betreuer genauer.
Verwende eine Zusammenfassung im Lebenslauf, wenn du bereits über Erfahrung verfügst
Eine Zusammenfassung funktioniert am besten, wenn du auf Dinge verweisen kannst, die du bereits getan hast, wie zum Beispiel:
- Forschungsassistenz
- Laborpraktika
- Studentenprojekte oder Abschlussarbeiten
- Nachhilfe oder Unterstützung im Unterricht
- Relevante ehrenamtliche oder akademische Tätigkeiten
In diesem Fall sollte dein Lebenslauf kurz Folgendes hervorheben:
- Dein Studiengang + Spezialisierung
- Relevante Werkzeuge oder technische Fähigkeiten (z. B. Mikroskopie, MATLAB, PCR)
- Bemerkenswerte akademische Leistungen (Auszeichnungen, Veröffentlichungen, Konferenzen)
- Welche Art von Position du anstrebst (Labor, Forschung, Analytik usw.)
Verwende ein Karriereziel, wenn du noch am Anfang deines Studiums stehst
Ein Ziel ist sinnvoller, wenn du:
- noch keine Forschungs- oder Laborerfahrung hast
- dich für Praktika oder Einstiegspositionen bewirbst
- zwischen wissenschaftlichen Teilgebieten wechselst
- deinen akademischen Schwerpunkt oder deine Forschungsinteressen erläutern möchtest
Ziele beschreiben oft eher deine Ziele und deine Ausrichtung als deine bisherigen Erfahrungen. Das hilft Personalverantwortlichen, den Kontext zu verstehen, besonders wenn du dich bei begehrten Labors oder Praktikumsprogrammen bewirbst.
Profi-Tipp: Einfache Faustregel
- Zusammenfassung = was du bereits getan hast
- Ziel = was du erreichen möchtest
Kurze Beispiele für Zusammenfassungen im Lebenslauf von Studierenden der Naturwissenschaften
Schlechtes Beispiel
Auf der Suche nach einem Job im naturwissenschaftlichen Bereich. Fleißig und motiviert. Möchte Erfahrungen sammeln.
Warum das nicht funktioniert: Es ist vage, sagt nicht, um welche Art von Naturwissenschaften es geht, und vermittelt dem Leser keine nützlichen Informationen über Fähigkeiten, Ziele oder den akademischen Schwerpunkt.
Gutes Ziel für den Lebenslauf (Studienanfänger)
Biologiestudent im zweiten Jahr mit Interesse an Molekularbiologie und Labortechniken, der ein Praktikum sucht, um Kenntnisse in PCR, DNA-Extraktion und Mikroskopie zu erwerben. Motiviert, einen Beitrag zur laufenden Laborforschung zu leisten und gleichzeitig praktische Erfahrung im Versuchsdesign zu sammeln.
Gutes Ziel für den Lebenslauf (erfahrenerer Student)
Masterstudent der Geowissenschaften mit über einem Jahr Forschungserfahrung in der Analyse von Sedimentkernproben unter Verwendung von R und ArcGIS. Abschluss eines geförderten Abschlussarbeitprojekts zur Kartierung von Küstenerosion und Präsentation der Ergebnisse auf der regionalen GSA-Konferenz. Suche nach einem Forschungspraktikum in der Umweltdatenanalyse oder der feldbasierten Geomorphologie.

4. Welche wichtigen naturwissenschaftlichen Fähigkeiten solltest du in deinen studentischen Lebenslauf aufnehmen
Egal, welches Fach du studierst – ob Chemie, Biologie, Physik, Geologie oder Umweltwissenschaften –, dein Lebenslauf sollte eine Mischung aus technischen und zwischenmenschlichen Fähigkeiten (Hard Skills vs. Soft Skills) hervorheben.
Technische Fähigkeiten (oft als Hard Skills bezeichnet) spiegeln wider, was du in Vorlesungen, Laboren und bei Forschungsarbeiten gelernt hast: Experimentieren, Analysieren, Dokumentieren, den Umgang mit Werkzeugen oder Software.
Soziale Kompetenzen (Soft Skills) spiegeln wider, wie du zusammenarbeitest, kommunizierst und an die Lösung wissenschaftlicher Probleme herangehst – allesamt Fähigkeiten, die in Laboren, bei Gruppenprojekten und in Forschungsumgebungen wichtig sind.
Hier sind einige Beispiele für Fähigkeiten, die sich gut für Studierende der Naturwissenschaften eignen:
Die besten technischen Fähigkeiten für den Lebenslauf eines Naturwissenschaftsstudenten
- Forschungsmethoden & Versuchsplanung
- Datenerhebung & Datenanalyse
- Labortechniken & Instrumentierung
- Qualitätskontrolle & Probenvorbereitung
- Laborsicherheit & Compliance-Standards
- Berichterstellung & wissenschaftliche Kommunikation
- Produktprüfung & Validierung
- Probenentnahme & -konservierung
- Messung & Kalibrierung
- Verwaltungs- und Dokumentationsfähigkeiten
Gute zwischenmenschliche Fähigkeiten für Naturwissenschaftsstudierende
- Problemlösung & kritisches Denken
- Zusammenarbeit & Teamarbeit
- Neugier & wissenschaftliches Hinterfragen
- Kreativität und Experimentierfreude
- Zeitmanagement & Prioritätensetzung
- Anpassungsfähigkeit & Flexibilität im Labor
- Beharrlichkeit & Durchhaltevermögen
- Starke mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeiten
- Führungsqualitäten (besonders bei Gruppenprojekten)
- Mathematik & quantitatives Denken
Hinweis: Es ist immer wichtig, die in der Stellenanzeige aufgeführten Fähigkeiten zu erwähnen. Du kannst jederzeit das Resume Tailoring-Tool von Kickresume nutzen, um dies mühelos für dich zu erledigen.
5. Wie du als Naturwissenschaftsstudent den Abschnitt „Berufserfahrung“ verfasst
Der Abschnitt „Berufserfahrung“ sieht bei Studierenden anders aus als bei Berufstätigen in der Mitte ihrer Karriere. Viele Naturwissenschaftsstudierende bewerben sich um Praktika, Stellen als Laborassistenten oder Feldarbeit, bevor sie einen „richtigen Job“ hatten, und das ist völlig normal.
Wenn du bereits praktische Erfahrungen aus Laboren, Forschungsprojekten oder Praktika hast, führe diese genauso auf wie einen Job:
- Bezeichnung der Position (z. B. Laborpraktikant, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Tutor)
- Organisation / Labor / Universität
- Zeitraum
- Stichpunkte, die zeigen, was du gemacht hast + was du erreicht hast
Beispiel für einen Eintrag zu einem Praktikum eines Naturwissenschaftsstudenten
Beispiel für einen Eintrag zu einem Praktikum als Naturwissenschaftsstudent
Praktikant im Chemielabor – McCall Cosmetics Lab, Birmingham, AL
Juni 2020 – Dezember 2020
- Unterstützte Wissenschaftler beim Mischen und Testen von Rezepturen nach genauen Maßangaben.
- Befolgte die Sicherheitsstandards im Labor und arbeitete an der Erstellung aktualisierter Sicherheitsdiagramme mit, was zu einer 10-prozentigen Reduzierung der laborbezogenen Zwischenfälle beitrug.
- Verwaltung des Bestands an ungiftigen Chemikalien und Erledigung der täglichen Berichterstattung für die Nachbestellung.
Warum funktioniert das? Weil es Werkzeuge, Techniken, Sicherheit, Präzision, Dokumentation und Wirkung zeigt – alles Aspekte, die für wissenschaftliche Positionen attraktiv sind.
Was, wenn du noch keine Berufserfahrung hast?
In diesem Fall haben wir gute Nachrichten für dich! Wissenschaftliche Lebensläufe stützen sich nicht ausschließlich auf formelle Berufserfahrung. Studierende können diesen Abschnitt mit gleichwertigen Erfahrungen füllen, die dennoch ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten und ihre Disziplin belegen.
Du kannst Folgendes angeben:
- Laborpraktika (insbesondere Nasslabor oder computergestützt)
- Abschlussarbeiten oder Abschlussarbeiten
- Forschungsprojekte (allein oder in der Gruppe)
- Feldarbeit oder Feldkurse
- Hochschulvereine oder akademische Gesellschaften
- Ehrenamtliche Tätigkeiten
- Nachhilfe oder Peer-Mentoring
- Lehrtätigkeit/Assistenzarbeit
- Teilnahme an Konferenzen oder Posterpräsentationen
Beispiel (keine klassische Berufserfahrung)
Forschungsprojekt im Bachelorstudium – Molekularbiologie, UNC Chapel Hill
2023 – heute
- Durchführung von PCR- und Gelelektrophorese-Experimenten zur Analyse von pflanzlichen DNA-Proben.
- Aufzeichnung von Beobachtungen und Dokumentation der Ergebnisse mithilfe standardisierter Laborhefte und digitaler Tabellen.
- Zusammenarbeit mit einem 4-köpfigen Team zur Präsentation der Ergebnisse auf der Forschungsmesse des Campus.
Ein weiteres Beispiel (nicht-wissenschaftlicher Job -> wissenschaftlicher Wert)
Barista — Starbucks, Raleigh, NC
2022 – 2023
- Einhaltung von Qualitätskontrollstandards und präzisen Zubereitungsprotokollen während hektischer Schichten.
- Verbesserte die Bestellgenauigkeit durch die Einführung eines Etikettierungssystems, das vom Schichtleiter übernommen wurde.
- Habe den Umgang mit Bargeld und die Kundenkommunikation unter Einhaltung enger Zeitvorgaben unter einen Hut gebracht.
Warum das erwähnen? Weil es Detailgenauigkeit, die Einhaltung von Vorschriften, Teamarbeit, Zeitmanagement, Präzision und Kundenkompetenz zeigt – alles Fähigkeiten, die sich gut auf Labore, Forschung und den akademischen Bereich übertragen lassen.
Worauf Personalvermittler bei Lebensläufen von Nachwuchswissenschaftlern achten
Auch ohne formelle Berufserfahrung möchten sie Anzeichen für Folgendes sehen:
- Neugier + Eigeninitiative
- Fähigkeit, Labor- oder Analysetechniken zu erlernen
- Wissenschaftliche Kommunikationsfähigkeiten
- Beharrlichkeit + experimentelle Denkweise
- Präzision + Dokumentation
- Verantwortungsbewusstsein + Teamarbeit
Diese Eigenschaften sind in Forschungsumgebungen äußerst wertvoll.
Profi-Tipp (sehr wichtig)
Wenn du deinen allerersten Lebenslauf schreibst oder dich ohne Berufserfahrung bewirbst, schau dir unseren vollständigen Leitfaden an, wie du einen überzeugenden Lebenslauf ohne Berufserfahrung erstellst.
6. So hebst du deinen Bildungsabschnitt hervor (besonders, wenn du noch Student bist)
Für die meisten Studierenden der Naturwissenschaften ist der Abschnitt „Ausbildung“ das wichtigste Schaufenster für deine akademische Grundlage, deine Laborerfahrung und dein Forschungspotenzial. Anders als in vielen Berufen in der Wirtschaft oder im Einzelhandel erwarten Arbeitgeber in der Wissenschaft durchaus, dass Studierende sich noch „in der Ausbildung“ befinden. Der Schlüssel liegt also darin, deine akademische Arbeit klar und professionell zu präsentieren.
Wenn du noch studierst, achte darauf, Folgendes anzugeben:
- Studiengang + Hauptfach(e)
- Name der Hochschule
- Voraussichtliches Abschlussdatum
- Schwerpunkte oder Studienrichtungen (falls relevant)
- Auszeichnungen, Preise oder akademische Leistungen
- Relevante Studienleistungen (nur, wenn sie einen Mehrwert bieten)
- Laborpraktika, Forschungserfahrung oder Projekte (optional, aber sehr aussagekräftig)
Hier ist ein Beispiel dafür, was ein Abschnitt über die naturwissenschaftliche Ausbildung enthalten könnte:
- Abschluss: B.S., B.A., M.S., Ph.D. oder Doppelstudium
- Spezialisierung oder Schwerpunkt: Molekularbiologie, Umweltchemie, Geowissenschaften usw.
- Akademische Auszeichnungen: Dean’s List, Honors-Programm, Stipendien, Preise
- Forschungsintensive Wahlfächer: Helfen dabei, begrenzte Berufserfahrung auszugleichen
- Abschlussarbeit, Masterarbeit oder Dissertation: Besonders wichtig für Master- und Doktoranden
- Laborausbildung oder Sicherheitszertifikate: z. B. BSL-2-Schulung, Umgang mit Tieren, Strahlenschutz, Verfahren für chemische Abfälle
- Relevante MINT-Kurse: Besonders nützlich für Praktika oder Einstiegspositionen
Beispiel für den Abschnitt „Ausbildung“ (Bachelorstudium läuft)
B.S. in Biologie
Universität von Hawaii in Hilo
Voraussichtlicher Abschluss: Mai 2024
Auszeichnungen: Dean’s List (2021–2023)
Relevante Studienfächer: Molekulargenetik, Zellbiologie, Organische Chemie II, Biochemie, Ökologie
Beispiel für den Abschnitt „Ausbildung“ (Masterstudium)
M.S. in Umweltwissenschaften
University of Michigan – Ann Arbor
2022–heute
Abschlussarbeit: Modellierung der Verteilung von Schwermetallen in Süßwassersedimentökosystemen
Forschungsschwerpunkte: Geochemische Analyse, Feldprobenahme, Modellierung von Umweltdaten
Auszeichnungen: NSF Graduate Research Fellowship (2023)
Wenn du nur wenig Berufserfahrung hast, nutze deine Ausbildung, um das auszugleichen
Auch als Student ohne Berufserfahrung kannst du deinen akademischen Wert durch Folgendes unterstreichen:
- Forschungslabore
- Abschlussarbeiten
- Cass-Projekte mit echten Datensätzen
- Sommerprogramme
- Studienleistungen mit Feld- oder Laboranteilen
- Wettbewerbe
- Posterpräsentationen oder Konferenzen
Das sind absolut gültige Ersatzmöglichkeiten für „Erfahrung“ in einem naturwissenschaftlichen Lebenslauf.
Profi-Tipp
Wenn du dich für Praktika, Laborstellen oder Forschungsassistenzstellen bewirbst, kann die Nennung spezifischer Techniken oder Instrumente im Abschnitt „Ausbildung“ oder „Studienleistungen“ deine Wettbewerbsfähigkeit sofort steigern. Zum Beispiel:
- PCR-Amplifikation
- Spektralphotometrie
- GIS-Kartierung
- Histologische Präparation
- Chromatographie
- Datenanalyse mit MATLAB oder R
Diese dienen auch als „Schlüsselwörter“, nach denen Personalvermittler, Professoren und ATS-Systeme aktiv suchen.
Was ist, wenn du das wissenschaftliche Fachgebiet wechselst?
Wenn du einen Wechsel vollziehst (z. B. Chemie -> Biomedizin), hebe deine Studienleistungen und übertragbare Labor-/Analysefähigkeiten hervor. Fachgebiete in den Naturwissenschaften überschneiden sich oft stärker, als Studierende annehmen.
7. Welche Aktionsverben du verwenden solltest, um deinen naturwissenschaftlichen Lebenslauf zu stärken
Die Verben, die du wählst, sind wichtiger, als den meisten Studierenden bewusst ist. In naturwissenschaftlichen Lebensläufen ist der Unterschied zwischen „im Labor geholfen“ und „Spektrometrieanalyse durchgeführt“ enorm, da das eine vage und unerfahren klingt, das andere hingegen echte technische Kompetenz zeigt.
Aktionsverben lassen deine Erfahrungen so klingen:
- Präzise
- Proaktiv
- Technisch (wenn nötig)
- Forschungsorientiert
- Ergebnisorientiert
Vergleiche:
Vor dem Einfügen von Aktionsverben
Habe bei Experimenten im Biologielabor geholfen.
Nach Einfügen von Aktionsverben
Führte PCR-basierte Experimente durch und dokumentierte die Ergebnisse, um Veränderungen der Genexpression zu verfolgen.
Gleiche Erfahrung, aber durch die Einbeziehung von Aktionsverben hinterlässt der Text einen viel stärkeren Eindruck.
Die besten Aktionsverben für Lebensläufe im Bereich Naturwissenschaften
Aktionsverben für Laborarbeit und Experimente
- Durchgeführt
- Durchgeführt
- Vorbereitet
- Mischen
- Züchtet
- Getestet
- Gemessen
- Synthesisiert
- Isoliert
- Zusammengesetzt
Daten & Analyse – Aktionsverben
- Analysiert
- Interpretiert
- Modelliert
- Quantifiziert
- Ausgewertet
- Berechnet
- Verfolgt
- Verglichen
- Prognostiziert
- Berichtet
Aktionsverben für Forschung und wissenschaftliche Untersuchung
- Untersucht
- Recherchiert
- Beobachtet
- Identifiziert
- Hypothesen aufgestellt
- Validiert
- Überprüft
- Umsetzt
- Ausprobiert
- Bewertet
Aktionsverben für Dokumentation und Compliance
- Aufgezeichnet
- Dokumentiert
- Organisiert
- Katalogisiert
- Standardisiert
- Protokolliert
- Abgelegt
- Aktualisiert
- Wartet
- Einhaltung sichergestellt
Aktionsverben für Zusammenarbeit und akademische Teamarbeit
- Zusammengearbeitet
- Koordiniert
- Unterstützt
- Betreut
- Unterstützt
- Präsentiert
- Kommuniziert
- Mitgewirkt
- Vermittelt
- Zusammengearbeitet
Wirkung & Ergebnisse – Aktionsverben
- Verbessert
- Reduziert
- Erhöht
- Optimiert
- Verbessert
- Straff
- Beschleunigt
- Verfeinert
Beispiele für Vorher-Nachher-Vergleiche mit Aktionsverben für Lebensläufe von Naturwissenschaftsstudenten
Beispiel 1:
Vorher
Habe bei der Laborvorbereitung und dem Aufbau der Geräte geholfen.
Nach
Habe Laborgeräte vorbereitet und Messgeräte kalibriert, um genaue Messwerte zu gewährleisten.
Beispiel 2:
Vorher
Arbeitete mit Daten aus Experimenten.
Nachher
Habe experimentelle Datensätze mit statistischen Methoden analysiert, um Muster beim Materialabbau zu erkennen.
Beispiel 3:
Vorher
Habe mit Klassenkameraden Feldforschung betrieben.
Nachher
Geologische Proben an verschiedenen Standorten gesammelt und katalogisiert, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu analysieren.
Profi-Tipp – Eine kurze Erinnerung zur Ausgewogenheit
Verwende nicht überall technische Verben. Ein Lebenslauf, der sich wie ein schwer verständliches Laborhandbuch liest, kann deine Kommunikationsfähigkeiten in den Hintergrund drängen. Kombiniere technische Verben mit Verben, die Zusammenarbeit betonen, um deine Vielseitigkeit zu zeigen.
In der Wissenschaft geht es um Neugier + Genauigkeit + Teamarbeit, daher sollte dein Lebenslauf alle drei Aspekte widerspiegeln.
8. Welche optionalen Abschnitte du deinem Lebenslauf als Naturwissenschaftsstudent hinzufügen solltest
Sobald du die Kernabschnitte (Zusammenfassung, Fähigkeiten, Erfahrung und Ausbildung) abgedeckt hast, solltest du erwägen, optionale Abschnitte hinzuzufügen – aber nur, wenn sie deine Bewerbung wirklich stärken.
In naturwissenschaftlichen Lebensläufen können optionale Abschnitte ein großer Vorteil sein, da du damit akademische Leistungen, Forschungsbeteiligung oder technische Erfahrungen hervorheben kannst, die nicht nahtlos in den Abschnitt „Berufserfahrung“ passen.
Füge optionale Abschnitte hinzu, wenn:
- Du über akademische Leistungen verfügst, die es wert sind, hervorgehoben zu werden
- Du an Forschungsprojekten, Laborarbeiten oder Feldforschung teilgenommen hast
- Du technische oder wissenschaftliche Zertifizierungen absolviert hast
- du in akademischem Umfeld Vorträge gehalten, veröffentlicht oder an Wettbewerben teilgenommen hast
- Du an Abschluss- oder eigenständigen Projekten gearbeitet hast
Lass optionale Abschnitte weg, wenn:
- Du nicht relevante Hobbys hinzufügst, um Platz zu füllen
- Deine Erfolge veraltet sind oder aus der frühen Schulzeit stammen
- Die Zertifikate keinen Bezug zu Wissenschaft, Forschung oder Laborumgebungen haben
- Die Informationen wiederholen das, was du bereits an anderer Stelle aufgeführt hast
Nützliche optionale Abschnitte für Lebensläufe von Naturwissenschaftsstudenten
Im Folgenden findest du die optionalen Kategorien, die für Studierende der Naturwissenschaften in der Regel den größten Mehrwert bieten:
Forschungserfahrung
Besonders nützlich, wenn du dich bewirbst für:
- Laborpraktika
- Stellen als wissenschaftliche Hilfskraft
- Masterstudiengänge
- Wissenschaftliche Stipendien
Beispiele für Inhalte:
- Name des Labors oder der Abteilung
- Forschungsschwerpunkt oder -thema
- Verwendete Methoden oder Werkzeuge
- Untersuchte Datensätze oder Organismen
- Kurze Ergebnisse oder Resultate (wenn möglich)
Projekte & Abschlussarbeiten
Projekte können zu Beginn deiner akademischen Laufbahn als „Erfahrung“ gelten.
Zu den wichtigsten Punkten eines guten Projekts gehören oft:
- Wissenschaftliche Fragestellung/Problemstellung
- Verwendete Techniken oder Methoden
- Ergebnisse oder Erkenntnisse (auch kleine)
- Aspekte der Zusammenarbeit oder Präsentation
Zertifizierungen & Laborschulungen
Diese sind in den Naturwissenschaften sehr wichtig, da sie Laborreife und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften signalisieren.
Beispiele hierfür sind:
- Laborsicherheit (BSL-1 / BSL-2)
- Entsorgung gefährlicher Abfälle (RCRA)
- Strahlenschutz oder Chemikaliensicherheit
- Umgang mit Tieren (IACUC)
- GIS-Zertifizierung
- Erste Hilfe/Reanimation (für Feldforschung)
Auszeichnungen & akademische Leistungen
Das Hinzufügen deiner Auszeichnungen und Leistungen ist ideal, um deine akademische Stärke, Neugier oder Eigeninitiative hervorzuheben.
Beispiele hierfür sind:
- Dean’s List
- Stipendien & Forschungsstipendien
- Auszeichnungen bei Wissenschaftsmessen
- Ehrengesellschaften
- Platzierungen bei akademischen Wettbewerben
Technische Werkzeuge & Instrumente
Labore schätzen es sehr, wenn du dich mit bestimmten Tools/Software auskennst, auch wenn du nicht der Hauptnutzer warst.
Beispiele hierfür sind:
- PCR / Gelelektrophorese
- Chromatographiegeräte
- Mikroskopie
- MATLAB, R, Python
- GIS-Tools
- SPSS / STATA / JMP
Veröffentlichungen & Präsentationen
Eher relevant für Master- und Doktoranden, aber auch Posterpräsentationen zählen.
Beispiele hierfür sind:
- Konferenzposter
- Symposium-Präsentationen
- Forschungspräsentationen von Bachelor-Studierenden
- Preprints oder Zeitschriftenbeiträge (falls zutreffend)
Berufliche Mitgliedschaften & studentische Vereinigungen
Zeigt Interesse, Eigeninitiative und gesellschaftliches Engagement.
Relevante Beispiele:
- American Chemical Society (ACS)
- Society for Physics Students (SPS)
- Geological Society of America (GSA)
- Vereinigung der Studierenden der Umweltwissenschaften
- Biologie-Club
Ehrenamt
Freiwilligenarbeit ist besonders wirkungsvoll, wenn sie naturwissenschaftlich (Museum, Öffentlichkeitsarbeit, Nachhilfe) oder fachbezogen ist.
Beispiele:
- Wissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit
- Nachhilfe oder Mentoring im MINT-Bereich
- Umweltsanierungen
- Freiwilligenarbeit in Museen oder Naturzentren
Beispiele für optionale Abschnitte im Lebenslauf eines Naturwissenschaftsstudenten
Zertifikate & Schulungen
- BSL-2-Zertifikat für Laborsicherheit, 2023
- Umgang mit chemischen Abfällen (RCRA), 2022
Forschungsprojekte
- Abschlussarbeit zur Schwermetallbelastung in Süßwasserökosystemen mittels ICP-MS-Analyse
Auszeichnungen
- Dean’s List, Herbst 2021 – Frühjahr 2023
- Forschungsstipendium für Studierende, 2023
Technische Werkzeuge
- PCR, Gelelektrophorese, Spektralphotometrie, MATLAB, R, GIS
Aber denk daran: Das Ziel ist nicht, alles aufzulisten, womit du jemals in einem naturwissenschaftlichen Labor zu tun hattest. Das Ziel ist es, hervorzuheben, was zu den Praktika, Labors oder Programmen passt, für die du dich bewirbst.
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9. Häufige Fehler, die Studierende der Naturwissenschaften vermeiden sollten
Du hast hart gearbeitet. Du erwirbst deinen Abschluss, baust Forschungskompetenzen auf und sammelst Erfahrungen in Labors, im Studium oder bei Feldarbeiten. Das Letzte, was du willst, ist, dass vermeidbare Fehler in deinem Lebenslauf all das zunichte machen.
Im Folgenden findest du die häufigsten Fallstricke, auf die du bei der Erstellung eines Lebenslaufs als Naturwissenschaftsstudent achten solltest, und wie du sie vermeiden kannst:
- Tippfehler, Formatierungsprobleme und unklare Formulierungen: Im naturwissenschaftlichen Umfeld kommt es stark auf Präzision und Klarheit an. Kleine Fehler können auf Nachlässigkeit oder mangelnde Detailgenauigkeit hindeuten – beides sind rote Flaggen im Labor.
So behebst du das: Korrekturlesen, einheitliche Formatierung und lies deinen Lebenslauf laut vor. Wenn du noch mehr Feinschliff willst, zieh ein professionelles Korrekturlesen in Betracht. - Den Lebenslauf rein aufgabenorientiert gestalten: Aufgaben wie „Laborübungen absolviert“ oder „Professor unterstützt“ aufzulisten, zeigt keine Wirkung.
So behebst du das: Füge Kontext oder Ergebnisse hinzu: verwendete Methoden, eingesetzte Werkzeuge oder Instrumente, erlernte Verfahren, entwickelte Fähigkeiten, Verbesserungen oder Ergebnisse (auch kleine) - Übersehen von übertragbaren Erfahrungen: Studierende lassen Teilzeitjobs oft weg, weil sie nicht „wissenschaftlich“ sind, aber Tätigkeiten mit Kundenkontakt, Teamarbeit, Kommunikation oder Verantwortung können äußerst wertvoll sein.
So behebst du das: Hebe übertragbare Eigenschaften hervor, wie z. B.: Problemlösung, Organisation, Zuverlässigkeit, Zeitmanagement, Kommunikation - Den Lebenslauf nicht auf das Ziel zuschneiden: Ein Lebenslauf für ein Laborpraktikum unterscheidet sich von einem für ein Umweltprojekt vor Ort oder ein Graduiertenprogramm.
So behebst du das: Greife Schlüsselwörter, Werkzeuge und Themen aus der Stellenanzeige oder der Programmbeschreibung auf. - Technische Werkzeuge, Methoden oder Studieninhalte auslassen: In wissenschaftlichen Positionen kann die Kenntnis der richtigen Techniken genauso wichtig sein wie Erfahrung.
So behebst du das: Füge Abschnitte für relevante Inhalte hinzu: Studieninhalte, Laborfertigkeiten, Werkzeuge & Software, Zertifizierungen, Sicherheitsschulungen - Vage, allgemeine Formulierungen verwenden: Ausdrücke wie „im Labor gearbeitet“, „geforscht“ oder „bei Experimenten geholfen“ sagen dem Leser nicht viel.
So behebst du das: Beschreibe konkret, woran du gearbeitet hast, auch wenn es dir unbedeutend oder akademisch erscheint. - ATS-Schlüsselwörter vergessen: Viele Universitätslabore, Unternehmen und Forschungseinrichtungen nutzen Applicant Tracking Systems, um Bewerber zu filtern.
So behebst du das: Greife Schlüsselwörter aus der Stellenanzeige auf natürliche Weise auf, z. B.: PCR, Chromatographie, Mikroskopie, Spektroskopie, GIS, MATLAB, Umweltprobenahme - Irrelevante Details hinzufügen: Unzusammenhängende Hobbys, sehr frühe Leistungen aus der Schulzeit oder lange persönliche Statements können von deinen Stärken ablenken.
So behebst du das: Halte den Lebenslauf fokussiert und prägnant, idealerweise auf einer Seite für Studierende. - Unzureichende oder veraltete Kontaktdaten: Eine unprofessionelle E-Mail-Adresse oder eine falsche Telefonnummer kann dir Vorstellungsgespräche kosten.
So behebst du das: Verwende eine saubere akademische oder persönliche E-Mail-Adresse (z. B. firstname.lastname@domain.com) und stelle sicher, dass alles funktioniert. - Wichtige optionale Abschnitte auslassen: Für Studierende haben optionale Abschnitte wie Projekte, Zertifizierungen, Forschung, Auszeichnungen oder technische Tools oft mehr Gewicht als Berufserfahrung
Geh den Lebenslauf noch einmal durch und achte dabei auf diese Fehler. Ein paar schnelle Anpassungen können deinen Lebenslauf professioneller, wissenschaftlicher und wettbewerbsfähiger wirken lassen, auch wenn du noch am Anfang deiner akademischen Laufbahn stehst.
10. So erstellst du ein passendes Anschreiben für deinen Lebenslauf
Dein Lebenslauf zeigt, was du bisher gemacht hast: Studienleistungen, Projekte, Forschungserfahrung, Laborkenntnisse und relevante Erfahrungen.
Dein Anschreiben erklärt, wie du denkst, wie du an die Wissenschaft herangehst und warum du dich für dieses bestimmte Labor, Programm oder diese Organisation interessierst.
Während ein Lebenslauf stark auf Aufzählungspunkte, Werkzeuge und Methoden setzt, ist das Anschreiben deine Chance,
- Deine akademischen Interessen in einen Kontext zu setzen
- zu erklären, was dich in einem bestimmten wissenschaftlichen Bereich motiviert
- relevante Projekte oder Forschungserfahrungen hervorzuheben
- Deine Begeisterung für die Stelle, das Labor oder den Forschungsbereich zu zeigen
- deine Fähigkeiten mit der Stelle, auf die du dich bewirbst, in Verbindung zu bringen
Was sollte ein Anschreiben für Naturwissenschaftsstudierende leisten?
Ein überzeugendes Anschreiben sollte folgende Fragen beantworten:
- Wer bist du als studentischer Forscher oder Nachwuchswissenschaftler?
- Welche wissenschaftlichen Interessen oder Disziplinen ziehen dich an (und warum)?
- Welche relevanten Studieninhalte, Werkzeuge oder Forschungserfahrungen hast du gesammelt (mit 1–2 Beispielen)?
- Warum interessierst du dich für dieses spezielle Praktikum, dieses Labor oder diese Organisation?
- Was möchtest du beitragen oder lernen?
Anstatt die Stichpunkte deines Lebenslaufs zu wiederholen, nutze das Anschreiben, um deine Erfahrungen zu schildern und deine Ziele darzulegen:
Beispiel für ein Anschreiben als Naturwissenschaftsstudent
Während meines Studiums der Molekularbiologie habe ich mich besonders für Genregulation und CRISPR-Mechanismen interessiert. Dieses Interesse führte mich zu einem semesterlangen Projekt, bei dem ich bei Gelelektrophorese-basierten Assays und der Datendokumentation mitgeholfen habe. Ich würde mich über die Gelegenheit freuen, diese Fähigkeiten in deinem Forschungsteam weiterzuentwickeln, insbesondere in einem Umfeld, das molekulare Techniken mit angewandten klinischen Ergebnissen verbindet.
Dies vermittelt Personalverantwortlichen, Forschern oder Programmkoordinatoren einen Eindruck von Neugier, Eigeninitiative und Eignung – Eigenschaften, die genauso wichtig sind wie der Notendurchschnitt oder Laborfertigkeiten.
Wie unterscheidet sich ein Anschreiben von einem Lebenslauf (besonders für Studierende)?
Lebenslauf:
Strukturiert, prägnant, aufgebaut um Stichpunkte, Studienleistungen, Tools, Software und Erfolge.
Bewerbungsschreiben:
4–6 kurze Absätze, die Motivation, wissenschaftliches Interesse und akademische Ausrichtung vermitteln.
Dein Lebenslauf zeigt, dass du qualifiziert bist.
Dein Anschreiben zeigt, warum du diese Chance gerade jetzt, an diesem Ort und zu diesem Zeitpunkt deiner akademischen Laufbahn nutzen möchtest.
So lassen sich Anschreiben und Lebenslauf wie ein Set gestalten
Selbst bei Studierenden signalisiert visuelle Einheitlichkeit Professionalität und Liebe zum Detail. Das sind Eigenschaften, die sowohl in der Forschung als auch im Labor wichtig sind.
So stimmst du deine Dokumente aufeinander ab:
- Verwende dieselbe Kopfzeile (Name, E-Mail, Telefon, Ort, LinkedIn/Website)
- Passe Schriftarten und Abstände an
- Halte das Layout einfach und übersichtlich
- Verwende dieselbe Akzentfarbe (falls vorhanden) für Überschriften oder Unterüberschriften
- Vermeide übermäßig stilisierte Designs, denn in wissenschaftlichen Bereichen wird Wert auf Klarheit gelegt
Kickresume bietet Lebenslaufvorlagen mit passenden Anschreibenvorlagen, sodass du eine einheitliche Bewerbung einreichen kannst, ohne zusätzlichen Formatierungsaufwand.
Ein einheitlicher Satz von Dokumenten lässt deine Bewerbung durchdacht, professionell und leichter zu bewerten erscheinen, besonders wenn du dich bei begehrten Labors, Forschungspraktika oder akademischen Programmen bewirbst.
11. Die besten Ressourcen für naturwissenschaftliche Studierende auf Jobsuche
Seien wir ehrlich: Als Student einen Job zu finden, ist keine leichte Aufgabe! Deshalb solltest du wissen, wo du nach Möglichkeiten suchen kannst, die zu deiner aktuellen Karrierestufe passen. Du kannst zum Beispiel damit beginnen, dir anzusehen, was diese Ressourcen zu bieten haben:
- Jobbörsen für Studienanfänger: Wenn du auf der Suche nach einem Praktikum oder deinem allerersten Job bist, solltest du unbedingt Websites wie WayUp, Handshake, Prospects.ac.uk oder JobTeaser besuchen.
- Allgemeine Jobsuchplattformen: Auch auf Plattformen, die sich nicht speziell an Studienanfänger richten, findest du interessante Stellenanzeigen. Suchmaschinen wie Indeed, SimplyHired, Glassdoor oder LinkedIn veröffentlichen täglich eine beeindruckende Anzahl neuer Stellenangebote.
- Fachverbände: Je nach deinem Fachgebiet kannst du dich an Organisationen wie die American Chemical Society (ACS), die Geological Society of America (GSA) oder die Society of Physics Students (SPS) wenden, um Stellenangebote, Praktikumsprogramme oder die neuesten Brancheninformationen zu erhalten.
- Forschungseinrichtungen: Anstatt auf Drittanbieter zurückzugreifen, kannst du dich direkt an Einrichtungen wie das Natural History Museum, die Smithsonian Institution und das Scripps Research Institute wenden. Initiativbewerbungen schaden nie!
- Fachpublikationen: Wenn du Personalverantwortliche bei Vorstellungsgesprächen beeindrucken willst, ist es ein Muss, dich über die neuesten Branchenkenntnisse, Entwicklungen und Erkenntnisse auf dem Laufenden zu halten! Deshalb solltest du Medien wie „Cell“, „Journal of Experimental Biology“ und „Physics Today“ im Auge behalten.
- Kontinuierliches Lernen: Zu guter Letzt solltest du dich in Sachen Weiterbildung nicht auf deinen Lorbeeren ausruhen. Das Erlernen neuer Fähigkeiten über Lernplattformen wie Coursera, edX, Udemy oder die Khan Academy kann dich einer Anstellung näherbringen.
Scheue dich nicht, potenzielle Arbeitgeber mit einer freundlichen E-Mail anzusprechen oder dich zu bewerben, auch wenn du dich vielleicht etwas unterqualifiziert fühlst! Schließlich ist jede Bewerbung ein Schritt nach vorne und eine Chance, sich zu verbessern. Denk daran: Jede Verbindung, die du knüpfst, ist eine Tür, die zu spannenden Möglichkeiten führen könnte. Bleib neugierig, bleib positiv und genieße die Reise!
Berufliche Perspektiven für Studierende im Jahr 2026
Bei der Wahl der richtigen Uni im Jahr 2026 geht's nicht nur um Prestige, sondern auch um die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Da KI-Tools und Automatisierung immer mehr Einstiegsaufgaben übernehmen, wird es schwieriger, direkt nach dem Studium einen Job zu finden. Unis, die sich auf praktische Erfahrungen und Verbindungen zur Industrie konzentrieren, verschaffen ihren Absolventen einen Vorteil.
Zum 15. Mal zeigt das Global University Employability Ranking 2026 von Times Higher Education, welche Unis weltweit laut Arbeitgebern die Absolventen mit der besten Jobchance hervorbringen.
Es basiert komplett auf den Stimmen von internationalen Arbeitgebern und Personalverantwortlichen, mit Einblicken von mehr als 13.000 Personalvermittlern weltweit.
Hier sind die Top 10 der Universitäten für Beschäftigungsfähigkeit im Jahr 2026:
- Massachusetts Institute of Technology (MIT), USA
- Stanford University, USA
- Stanford University, USA California Institute of Technology (Caltech), USA
- University of Cambridge, Großbritannien
- Universität Oxford, Großbritannien
- Universität von Kalifornien, Berkeley, USA
- Harvard University, USA
- National University of Singapore, Singapur
- Imperial College London, Großbritannien
- ETH Zürich, Schweiz
Die komplette Rangliste mit allen 250 Universitäten findest du hier.
StudentIn der Naturwissenschaften Lebenslauf FAQ
Wie kann ich mein Engagement in studentischen Organisationen oder Vereinen für meinen Lebenslauf nutzen?
Die Mitarbeit in relevanten Studentenorganisationen, Vereinen oder Verbänden kann deinen Lebenslauf hervorheben! Beschreibe deine Rolle und besondere Erfolge, wie zum Beispiel die Organisation von Veranstaltungen, die Leitung von Projekten oder die Steigerung der Mitgliederzahlen. Vermittele immer, wie diese Erfahrungen dir geholfen haben, wertvolle Fähigkeiten wie Führungsqualitäten, Teamarbeit und Projektmanagement zu entwickeln.
Was kann ich in meinen Lebenslauf schreiben, wenn ich nur wenig Berufserfahrung habe?
Nutze Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Nebenjobs, die deine Fähigkeiten und deine Arbeitsmoral unter Beweis stellen. Beschreibe detailliert deine Aufgaben und Erfolge in diesen Positionen, die für die Stelle relevant sind, auf die du dich bewirbst. Auch die Erwähnung von akademischen und persönlichen Projekten in deinem ersten Lebenslauf kann deine Eigeninitiative und deine Begeisterung für das Fachgebiet zeigen.
Wie kann ich quantifizierbare Daten nutzen, um meinen naturwissenschaftlichen Lebenslauf aufzuwerten?
Quantifiziere deine Leistungen wann immer möglich mit Daten und Statistiken, um konkrete Belege für deine Fähigkeiten und deinen Beitrag zu liefern. Du könntest zum Beispiel Angaben wie die Anzahl der von dir durchgeführten Experimente, die prozentuale Verbesserung eines von dir entwickelten Prozesses oder die Höhe der von dir für ein Projekt eingeworbenen Fördermittel angeben.
Welche häufigen Fehler sollte man beim Verfassen eines Lebenslaufs für Naturwissenschaftler vermeiden?
Zuallererst solltest du deinen Lebenslauf nicht mit zu vielen Informationen überfrachten; konzentriere dich stattdessen auf Relevanz und Klarheit. Lies deinen Lebenslauf immer mehrmals Korrektur, um Tipp- oder Grammatikfehler zu vermeiden, da diese dich nachlässig wirken lassen können. Und natürlich solltest du jeden Lebenslauf immer so anpassen, dass er so gut wie möglich auf die Stellenanzeige abgestimmt ist, auf die du dich gerade bewirbst.
Welche Fähigkeiten sollte ich in meinen Lebenslauf als Naturwissenschaftsstudent aufnehmen?
Konzentriere dich auf die Fähigkeiten, die für die Stelle, auf die du dich bewirbst, am relevantesten sind. Du kannst technische Fähigkeiten wie Labortechniken, Methoden der Feldforschung und den sicheren Umgang mit wissenschaftlicher Software oder Instrumenten angeben. Vergiss aber nicht, auch deine Soft Skills wie Problemlösungskompetenz, kritisches Denken und Kommunikationsfähigkeit hervorzuheben! Diese sind für die Forschung und die Arbeit im Team unverzichtbar.