Fragst du dich, was du in die E-Mail schreiben sollst, wenn du einen Lebenslauf verschickst? Hier ist die kurze Antwort: Verwende eine konkrete Betreffzeile (Stellenbezeichnung + dein Name), sprich den Personalverantwortlichen mit Namen an, falls du diesen herausfinden kannst, erkläre in 2–3 Sätzen kurz, wer du bist und warum du dich bewirbst, und schließe mit einer professionellen Verabschiedung ab – alles in weniger als 150 Wörtern, mit deinem Lebenslauf als PDF-Anhang.

Selbst wenn dein Lebenslauf beeindruckend ist, kann eine nachlässig verfasste E-Mail deine Chancen schmälern, wahrgenommen zu werden. Indem du deine E-Mail individuell gestaltest und die bewährten Vorgehensweisen befolgst, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass der Personalverantwortliche deine Bewerbung öffnet, liest und darauf antwortet.

Manchmal geben Arbeitgeber in der E-Mail genau vor, was sie erwarten (Betreffformat, erforderliche Anhänge usw.). Wenn das der Fall ist, halte dich genau an diese Anweisungen. Wenn nicht, helfen dir die unten aufgeführten Best Practices und Vorlagen weiter.

Lies weiter, um zu erfahren: 

  • Wie du eine E-Mail zum Versenden eines Lebenslaufs verfasst;
  • Was du in einer E-Mail mit Lebenslauf schreiben solltest; 
  • 3 einfache E-Mail-Vorlagen, die du herunterladen und anpassen kannst;
  • weitere Tipps zum Versenden eines Lebenslaufs per E-Mail; 
  • und welche Fehler du vermeiden solltest. 

3 E-Mail-Beispiele für die Zusendung deines Lebenslaufs an Personalvermittler

Brauchst du eine E-Mail-Vorlage, um einen Lebenslauf für eine Stelle zu verschicken? Du kannst gerne eine dieser Vorlagen als ersten Entwurf verwenden. 

Klicke einfach auf den roten Button unter jedem Beispiel oder kopiere die Vorlage und passe den Text nach Belieben an.

#1 Vorlage für eine E-Mail zum Versenden deines Lebenslaufs (die prägnante Variante)

Diese Vorlage fällt in die Kategorie „kurz und bündig“. Sie verschwendet kein einziges Zeichen für unnötige Informationen. Jeder Personalvermittler, der täglich 135 Bewerbungen durchsehen muss, wird diesen sachlichen Ansatz zu schätzen wissen.

Vorlage Nr. 1 für eine E-Mail, die du zusammen mit deinem Lebenslauf verschickst (die prägnante Variante)

Betreff: „Bewerbung“ – Stellenbezeichnung, Stellen-ID (falls zutreffend) — Dein Name

Lieber [Name des Personalverantwortlichen],

ich interessiere mich sehr für die Stelle als [Stellenbezeichnung] bei [Name des Unternehmens]. Im Anhang findest du meinen Lebenslauf und mein Anschreiben zur Prüfung.

Mit [x] Jahren Erfahrung in [Qualifikation] kann ich nachweisbare Erfolge in den Bereichen [relevante Leistungen, wichtige Erfolge, einschlägige Berufserfahrungen] vorweisen. Ich bin überzeugt, dass ich gut zu dieser Stelle passe.

Vielen Dank, dass du meine Bewerbung prüfst. Ich freue mich darauf, von dir bezüglich der nächsten Schritte zu hören.

Mit freundlichen Grüßen,

[Dein Name]

[Deine Berufsbezeichnung]

[E-Mail-Adresse]

[Telefonnummer]

#2 Vorlage für eine E-Mail, die du zusammen mit deinem Lebenslauf verschickst (die überzeugende Variante)

Im Gegensatz zur ersten Vorlage setzt sich diese etwas stärker für dich ein. Neben den üblichen Höflichkeitsformeln stellt sie deine wichtigsten Fähigkeiten, Erfahrungen und Erfolge in den Vordergrund. Wenn du überzeugende Argumente dafür liefern willst, warum du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden solltest, ist diese Vorlage genau das Richtige für dich. 

#2 Vorlage für eine E-Mail, die du zusammen mit deinem Lebenslauf verschickst (die überzeugende Variante)

Betreff: „Bewerbung“ – Stellenbezeichnung, Stellen-ID (falls zutreffend) — Dein Name

Sehr geehrte(r) [Name des Personalverantwortlichen],

Ich bewerbe mich mit großer Begeisterung um die Stelle als [Stellenbezeichnung] bei [Name des Unternehmens]. Im Anhang findest du meinen Lebenslauf und mein Anschreiben zur Prüfung.

Seit [x] Jahren arbeite ich als [Berufsbezeichnung]. In dieser Zeit habe ich [relevante Erfolge, wichtige Errungenschaften, einschlägige Berufserfahrungen] erzielt. Ich bin daher überzeugt, dass meine Fähigkeiten und Erfahrungen mich zu einer wertvollen Bereicherung für dein Unternehmen machen würden, da ich [sag, was du einbringen/umsetzen kannst und inwiefern du eine Bereicherung bist – in direktem Zusammenhang mit den Anforderungen in der Stellenanzeige].

Vielen Dank, dass du meine Bewerbung geprüft hast. Ich würde diese spannende Gelegenheit gerne näher mit dir besprechen.

Mit freundlichen Grüßen,

[Dein Name]

[Deine Berufsbezeichnung]

[E-Mail-Adresse]

[Telefonnummer]

#3 Vorlage für eine E-Mail, die du zusammen mit deinem Lebenslauf verschickst (die für Absolventen)

Wenn du gerade deinen Abschluss gemacht hast und noch nicht viel (oder gar keine) Berufserfahrung hast, sei offen und ehrlich. Genau wie dein Lebenslauf muss auch deine E-Mail deine Ausbildung und relevante Leistungen optimal zur Geltung bringen.

#3 Vorlage für eine E-Mail, die du zusammen mit deinem Lebenslauf verschickst (für Absolventen)

Betreff: „Bewerbung“ – Stellenbezeichnung, Stellen-ID (falls zutreffend) — Dein Name

Lieber [Name des Personalverantwortlichen],

ich interessiere mich sehr für die Stelle als [Stellenbezeichnung] und würde gerne Teil deines Teams bei [Name des Unternehmens] werden. Im Anhang findest du meinen Lebenslauf und mein Anschreiben zur Prüfung.

Ich habe kürzlich mein Studium an der [Universität] abgeschlossen, wo ich einen [Abschluss] erworben habe. Während meines Studiums habe ich [relevante Praktika, relevante Module, Erfolge, Leistungen, besondere Erfolge] absolviert. Ich freue mich darauf, meine Fähigkeiten und mein Wissen in einem inspirierenden Unternehmen einzubringen, in dem ich einen sinnvollen Beitrag leisten kann.

Vielen Dank, dass du meine Bewerbung prüfst. Ich freue mich darauf, von dir bezüglich der nächsten Schritte zu hören.

Mit freundlichen Grüßen,

[Dein Name]

[LinkedIn-Profil]

[E-Mail-Adresse]

[Telefonnummer]

Außerdem bieten dir diese 10 weiteren E-Mail-Vorlagen für Bewerbungen die Hilfe, die du in jeder Phase des Einstellungsprozesses brauchst.

Und falls du bereits ein tolles LinkedIn-Profil hast, aber noch keinen Lebenslauf, musst du deinen Lebenslauf nicht von Grund auf neu schreiben. Du kannst dein LinkedIn-Profil in Sekundenschnelle in einen Lebenslauf umwandeln.

So verschickst du einen Lebenslauf per E-Mail: Ein paar Tipps, die du vor dem Absenden beachten solltest

Bevor wir dir zeigen, was du in einer E-Mail mit deinem Lebenslauf schreiben solltest, hier ein paar kurze Tipps, die dir zum Erfolg verhelfen:

  • Finde heraus, wer der Empfänger deiner E-Mail sein wird. Wenn möglich, richte deine E-Mail namentlich an den Personalverantwortlichen, anstatt eine allgemeine Anrede zu verwenden. Wenn du die E-Mail-Adresse nicht in der Stellenanzeige oder auf der Unternehmenswebsite findest, versuche es mit einem E-Mail-Finder
  • Verwende eine professionelle E-Mail-Adresse. Adressen wie „julezizcoolz@yahoo“ waren vielleicht 2005 noch cool, heute aber nicht mehr. Erstelle stattdessen eine professionelle E-Mail-Adresse, die aus deinem Vor- und Nachnamen besteht.
  • Du solltest auch darüber nachdenken, wann du deinen Lebenslauf per E-Mail verschickst. Generell solltest du darauf achten, dass deine E-Mail zu den ersten gehört, die an diesem Tag eingehen. Das bedeutet, du solltest sie sehr früh verschicken – idealerweise vor 8 Uhr morgens.
  • Das Gleiche gilt für die Wochentage. Je später in der Woche du deine E-Mail verschickst, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie gelesen wird. Deshalb solltest du sie ganz früh am Montagmorgen verschicken.

Wenn es sich um eine Bewerbung nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ handelt, solltest du natürlich nicht zu lange warten. Aber wenn du die Möglichkeit hast, dir einen Moment Zeit zu nehmen, um darüber nachzudenken, was du in einer E-Mail schreiben solltest, wenn du deinen Lebenslauf verschickst, kann dir das wirklich einen entscheidenden Vorteil verschaffen.

Und vergiss nicht, dass nicht jede E-Mail ihren Empfänger erreicht; viele landen im Spam-Ordner. Deshalb ist es wichtig, deine Zustellbarkeit zu testen, bevor du deinen Lebenslauf an einen Personalvermittler schickst. Tools wie GlockApps können dir helfen, zu sehen, wo deine E-Mail landet, und bieten Tipps, um Probleme zu beheben.

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Verfasse eine aussagekräftige Betreffzeile. Das ist das Erste, was der Personalvermittler sieht

Klar, die Betreffzeile ist nur ein winziger Teil der gesamten E-Mail. Aber sie ist auch das Allerste, was der Personalvermittler zu sehen bekommt. Deshalb sollte die Betreffzeile deiner Lebenslauf-E-Mail absolut treffend sein.

Überprüfe zunächst die Stellenanzeige auf Anweisungen zur Einreichung. Möglicherweise gibt es ein bevorzugtes Format für die Betreffzeile, das das Unternehmen verwendet. Wenn das der Fall ist, musst du dich daran halten.

Gibt es jedoch keine Vorgaben, solltest du dich an das Standardformat für Betreffzeilen halten:

Gute Beispiele für Betreffzeilen

  • Betreff: „Bewerbung“ – Stellenbezeichnung, Stellen-ID (falls zutreffend) – Dein Name
  • Beispiel: Bewerbung – Büroleiter, Stellen-ID #1553 – Ian Lumberjack
  • Beispiel (mit Empfehlung): Empfehlung von John Wick: Bewerbung – Grafikdesigner, Stellen-ID #1554 – Nina Hughes

Wenn dich jemand für die Stelle empfohlen hat, mach das unbedingt in der Betreffzeile deutlich. Du kannst deinen Titel oder deine Qualifikation hinzufügen, wenn du möchtest – aber denk daran: Halte die Betreffzeile kurz und prägnant.

Was soll man in einer E-Mail schreiben, wenn man einem Arbeitgeber einen Lebenslauf schickt? Befolge diese 5 Schritte

Weißt du nicht, was du in eine E-Mail schreiben sollst, wenn du einen Lebenslauf verschickst? Keine Sorge, wir teilen es in kleinere Schritte auf, damit du problemlos die perfekte E-Mail verfassen kannst.

  1. Beginne mit einer formellen Anrede und sprich den Personalverantwortlichen mit Namen an.

    Um deine E-Mail etwas persönlicher zu gestalten, solltest du den Empfänger zunächst mit Namen ansprechen. Schau auf der Unternehmenswebsite oder auf LinkedIn nach und versuche, den Ansprechpartner zu finden. Wenn du diese Informationen jedoch nicht finden kannst, ist es völlig in Ordnung, deine E-Mail ohne Namen anzusprechen.

  2. Fahre mit einem einleitenden Absatz fort und erkläre, wer du bist und warum du schreibst.

    Im ersten kurzen Absatz solltest du angeben, wer du bist, warum du diese E-Mail schickst und was die E-Mail enthält.

  3. Heb im Hauptabsatz deine Erfolge und den Mehrwert hervor, den du bieten kannst.

    Drittens musst du deine besten und stolzesten Erfolge präsentieren. Erwähne natürlich nur die Erfolge, die für die Stelle relevant sind. Schließe diesen Absatz damit, dass du sagst, welchen Mehrwert du dem Unternehmen bieten würdest und welche Fähigkeiten du dafür einsetzen wirst.

  4. Schließe mit einem Aufruf zum Handeln ab und schlage die nächsten Schritte vor.

    Im Schlussabsatz solltest du sagen, dass du dich darauf freust, von ihnen zu hören und dich persönlich mit ihnen zu treffen. Du kannst einen fesselnden Aufruf zum Handeln hinzufügen, aber pass auf, dass du nicht unhöflich oder zu eifrig wirkst.

  5. Füge eine professionelle Unterschrift hinzu.

    Beende deine E-Mail schließlich mit einer klassischen Grußformel wie „Mit freundlichen Grüßen“ oder „Hochachtungsvoll“. Denk auch daran, deine Kontaktdaten anzugeben: deinen Namen, deine Berufsbezeichnung, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und dein LinkedIn-Profil (optional). Um noch professioneller zu wirken, solltest du eine individuelle E-Mail-Signatur erstellen. Du kannst den E-Mail-Signatur-Generator von HubSpot nutzen – ein kostenloses Tool, mit dem du deine Signatur mit deinen Angaben anpassen und sogar dein Logo oder Foto hinzufügen kannst. Außerdem lässt er sich ganz einfach in verschiedene E-Mail-Clients integrieren, darunter Gmail, Outlook, Apple Mail usw.

Profi-Tipp

Wenn du ein professionelles Portfolio hast, füge den Link dazu ebenfalls in deine E-Mail-Signatur ein. So können Arbeitgeber ganz einfach weitere Beispiele deiner Arbeit und deiner Leistungen einsehen, die über das hinausgehen, was in deinem Lebenslauf steht. 

Denk daran, den Text der E-Mail kurz und prägnant zu halten. Geh nicht zu sehr ins Detail, sonst verlierst du möglicherweise die Aufmerksamkeit des Personalverantwortlichen.

Denk daran, dass du aufgrund des begrenzten Platzes einfach nicht auf jede einzelne Leistung und jede Berufserfahrung näher eingehen kannst. Die E-Mail muss informativ und prägnant sein.

Hier ist ein Beispiel, wie das aussehen könnte: 

Beispiel-E-Mail, die du anpassen kannst

Betreff: Bewerbung für [Stellenbezeichnung] – [Dein Name]

Lieber [Name des Personalverantwortlichen],

ich melde mich hiermit, um mich für die Stelle als [Stellenbezeichnung] bei [Name des Unternehmens] zu bewerben. Ich bin auf die Stellenanzeige gestoßen [wo du sie gefunden hast] und sie hat sofort mein Interesse geweckt.

Ich verfüge über [X Jahre] Erfahrung im [Bereich/in der Branche], wo ich an [relevante Fähigkeiten oder Aufgaben] gearbeitet habe. In meiner letzten Position habe ich [eine relevante Leistung nennen].

Ich habe meinen Lebenslauf zur Einsicht beigefügt und würde mich über die Gelegenheit freuen, mit dir zu besprechen, wie ich bei [Name des Unternehmens] einen Beitrag leisten kann.

Vielen Dank für deine Zeit und deine Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen,
[Dein Name]
[Deine E-Mail-Adresse]
[Deine Telefonnummer]

*Du kannst dieses Beispiel gerne kopieren und an deine Situation anpassen.

Und wenn du ein bisschen zusätzliche Hilfe brauchst oder einfach nur eine Grundlage suchst, kann ein KI-E-Mail-Generator nützlich sein. Er erstellt dir anhand deiner Eingabe einen Entwurf, den du dann vor dem Versenden noch anpassen und personalisieren kannst.

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Dateien anhängen – Lebenslauf und Anschreiben

Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber vergiss nicht, deinen Lebenslauf an die E-Mail anzuhängen!

Vielleicht denkst du dir: „Na klar, das ist doch selbstverständlich!“ Aber wenn du damit beschäftigt bist, dir zu überlegen, was du in die E-Mail schreiben sollst, während du den Lebenslauf verschickst, kann man die Grundlagen leicht übersehen.

Hier sind weitere wertvolle Tipps, die dir helfen sollen:

  • Überlege dir, ob es sinnvoll ist, auch dein Anschreiben anzuhängen. Wenn du dich bei größeren Unternehmen bewirbst, kann es tatsächlich von Vorteil sein, sowohl dein Anschreiben als auch deinen Lebenslauf mitzuschicken. Denk nur daran, dich im Text der E-Mail und im Anschreiben nicht zu sehr zu wiederholen.
  • Vermeide es, die Anhänge allgemein oder willkürlich zu benennen. Namen wie „fghjvh.pdf“ oder „Lebenslauf2.pdf“ können es dem Personalverantwortlichen später erschweren, diese Dokumente wiederzufinden. Benenne deine Anhänge so, dass sie leicht zu finden sind – Vorname_Nachname_Lebenslauf.pdf und Vorname_Nachname_Anschreiben.pdf
  • Das beste Format zum Versenden deines Lebenslaufs und deines Anschreibens ist .pdf oder .doc. Wir empfehlen, deine Dokumente als PDFs zu speichern, da dies ein allgemein anerkanntes Dateiformat ist, das sich leicht öffnen lässt und die Formatierung deiner Dokumente nicht verzerrt.

Wenn du erwägst, einen Video-Lebenslauf zu verschicken, solltest du wissen, wie man Videos in MP4 konvertiert, da dies das gängigste Format ist, das von verschiedenen Browsern und Geräten unterstützt wird.

Denk daran, dass die Dateien nicht größer als 10 MB sein sollten. Andernfalls könnten sie als verdächtig eingestuft werden.

Zu guter Letzt: Lass deinen Lebenslauf vor dem Versenden noch einmal überprüfen, um sicherzustellen, dass er alle erforderlichen Informationen enthält.

Tipps zum Anhängen von Dateien

  • Lebenslauf und Anschreiben müssen als Anhänge verschickt werden;
  • Benenne deine Anhänge so, dass sie leicht zu finden sind;
  • Speichere die Dokumente im PDF-Format;
  • Die Dateien sollten nicht größer als 10 MB sein.

Was solltest du vor dem Versenden deiner E-Mail tun?

mailing tips

Bevor du die E-Mail mit deinem Lebenslauf und deinem Anschreiben abschickst, solltest du sie auf Rechtschreib- und Grammatikfehler überprüfen.

Schlechte Grammatik ist definitiv nichts, wofür du in Erinnerung bleiben möchtest. Bitte einen Freund, alle deine Dokumente Korrektur zu lesen. Das kann einen großen Unterschied machen.

Außerdem ist es vielleicht eine gute Idee, dir selbst eine Test-E-Mail zu schicken, um zu prüfen, ob Formatierung und Layout der E-Mail den erwarteten Standards entsprechen.

Vergiss nicht, das Herunterladen und Öffnen deiner Dateien zu testen. Überprüfe, ob du die richtigen Dateien angehängt hast.

Verzichte außerdem auf bunte Schriftarten, Bilder oder Emoticons.

Achte auf diese häufigen Fehler

Noch einmal: Wenn du überlegst, was du in die E-Mail schreiben sollst, während du deinen Lebenslauf verschickst, kann es leicht zu kleinen Fehlern kommen. Aber leider können schon die kleinsten Fehler deine Chancen ernsthaft beeinträchtigen.

Deshalb solltest du auf diese häufigen Fallstricke achten:

  • Das Versenden großer Anhänge. Das Anhängen einer riesigen Datei kann den Posteingang des Empfängers verstopfen oder sogar dazu führen, dass deine E-Mail zurückkommt. Halte die Dateigröße deines Lebenslaufs also unter 10 MB.
  • Eine allgemeine E-Mail versenden. Ein weiterer großer Fehler ist es, eine allgemeine E-Mail zu versenden, ohne sie auf die jeweilige Stelle oder das Unternehmen abzustimmen. Das zeugt von mangelndem Einsatz und Interesse. Personalisiere deine E-Mails immer!
  • Anweisungen nicht befolgen. Wenn in der Stellenanzeige eine bestimmte Betreffzeile, ein bestimmtes Dateiformat oder andere Details verlangt werden, halte dich daran! Denn wenn du diese Vorgaben ignorierst, kann es so wirken, als hättest du nicht aufgepasst oder als wäre es dir nicht wichtig genug, um die Vorgaben einzuhalten.
  • Einen zu lockeren Ton anschlagen. Es ist zwar toll, freundlich zu sein, aber du solltest trotzdem professionell und respektvoll wirken. Slang, Emojis oder eine übermäßig informelle Sprache könnten den Eindruck erwecken, dass du die Bewerbung nicht ernst nimmst.
  • Deine E-Mail ohne Korrekturlesen abschicken. Ein paar zusätzliche Minuten, um deine E-Mail sorgfältig durchzulesen, können den entscheidenden Unterschied ausmachen. Schließlich ist das dein erster Eindruck – sorg also dafür, dass er gut ist! 

Hier ist ein Beispiel für eine E-Mail, bei der diese Grundlagen nicht beachtet wurden:

Schlechtes E-Mail-Beispiel

Betreff: Bewerbung

Hallo,

ich bewerbe mich auf die von dir ausgeschriebene Stelle im Marketing. Ich glaube, ich passe gut dazu, da ich Erfahrung in diesem Bereich habe und schnell lerne.

Ich habe meinen Lebenslauf angehängt. Sag mir Bescheid, falls du noch etwas brauchst.

Danke,
John

Wenn du diese häufigen Fehler vermeidest, sorgst du dafür, dass deine E-Mail einen positiven Eindruck hinterlässt und deine Chancen auf ein Vorstellungsgespräch steigert!

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Das Wichtigste auf einen Blick: Was soll man in die E-Mail schreiben, wenn man einen Lebenslauf verschickt?

Deinen Lebenslauf als Anhang einer gut formulierten E-Mail zu versenden, kann eine sehr effektive Strategie sein. So kannst du die ATS-Algorithmen umgehen, die ungeeignete Lebensläufe aussortieren, bevor sie überhaupt zur Bewertung an einen Personalverantwortlichen gelangen.

Wie verfasst man also eine solche E-Mail?

  • Bevor du mit dem Schreiben der E-Mail beginnst, solltest du sicherstellen, dass du weißt, an wen du dich wendest. Wenn du den Namen des Personalverantwortlichen kennst, wirkt die E-Mail persönlicher und die Wahrscheinlichkeit, dass sie in Vergessenheit gerät, sinkt.
  • Die Anrede in deiner E-Mail sollte professionell klingen. Verschicke deine E-Mail mit dem Lebenslauf am besten früh am Montagmorgen, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen.
  • Wir haben dir E-Mail-Vorlagen zur Verfügung gestellt. Egal, für welche du dich entscheidest: Denk daran – halte die E-Mail kurz, informativ und professionell.
  • Füge deinen Lebenslauf und dein Anschreiben im PDF-Format bei und benenne die Dateien so, dass sie leicht zu finden sind, zum Beispiel Vorname_Nachname_Lebenslauf.pdf und Vorname_Nachname_Anschreiben.pdf
  • Nachdem du die E-Mail verfasst und die Dokumente angehängt hast, bitte jemanden, sie für dich Korrektur zu lesen, um Grammatikfehler und Tippfehler zu vermeiden. Schick dir zum Schluss eine Test-E-Mail, um die Formatierung zu überprüfen und das Herunterladen der Dateien zu testen.

Profi-Tipp:

Bevor du auf „Senden“ klickst, überprüfe die Stellenanzeige noch einmal auf Anweisungen zur Einreichung deiner Bewerbung. Manche Arbeitgeber geben die genaue E-Mail-Adresse, das Format der Betreffzeile, den Dateityp oder zusätzliche Informationen an, die im E-Mail-Text enthalten sein sollen. Die Befolgung dieser Anweisungen ist entscheidend – sie zeigt deine Liebe zum Detail und stellt sicher, dass dein Lebenslauf nicht übersehen wird. Wenn keine Anweisungen gegeben werden, halte dich an die unten beschriebenen Standard-Best-Practices.

Nachdem du deinen Lebenslauf, dein Anschreiben und deine Bewerbung abgeschickt hast, warte ein paar Tage, bevor du eine Folge-E-Mail schickst.

Christys Ratschlag

„Bei größeren Unternehmen wird deine Bewerbung wahrscheinlich direkt an das ATS weitergeleitet, daher reicht eine kurze E-Mail aus, in der du auf das angehängte Anschreiben bzw. den Lebenslauf verweist. Eine Ausnahme bildet der Fall, dass du direkt von jemandem empfohlen wurdest – in diesem Fall solltest du die E-Mail formell halten, aber den Namen der Person erwähnen, die dich empfohlen hat. Bei kleineren Unternehmen, bei denen deine Bewerbung eher manuell geprüft wird, hilft es dir, dich von anderen abzuheben, wenn du ein wenig Persönlichkeit zeigst.“


—Christy Morgan, HR-Expertin 

Abschließender Gedanke – selbst wenn du die perfekte E-Mail als Begleitschreiben zu deinem Lebenslauf verfasst, musst du trotzdem sicherstellen, dass du einen beeindruckenden Lebenslauf und ein überzeugendes Anschreiben hast.

Wir helfen dir dabei. Schau dir diese Artikel an, die dir helfen, den perfekten Lebenslauf und das perfekte Anschreiben zu erstellen:

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