Ist es wirklich wichtig zu wissen, wie viele Aufzählungspunkte pro Berufserfahrung im Lebenslauf ideal sind?
Wie viele Aufzählungspunkte sind zu viel? Oder zu wenig?
Nun, da dein Lebenslauf eigentlich nur eine Seite lang sein soll, gibt es da tatsächlich einen Konsens.
Spoiler-Alarm: Die ideale Anzahl an Aufzählungspunkten pro Stelle im Lebenslauf liegt zwischen 3 und 6, abhängig von verschiedenen Faktoren.
In diesem Artikel behandeln wir:
- Warum du Aufzählungspunkte in deinem Lebenslauf verwenden solltest;
- Wie viele Aufzählungspunkte pro Position im Lebenslauf sinnvoll sind und wovon das abhängt;
- Was in deinen Aufzählungspunkten stehen sollte;
- Und einen (nicht ganz so geheimen) Lebenslauf-Trick.
Warum du in deinem Lebenslauf Aufzählungspunkte verwenden solltest
Bei der Erstellung eines großartigen Lebenslaufs kommt es darauf an, die richtigen Informationen aufzunehmen und sie richtig zu präsentieren.
Und in dieser Hinsicht können Aufzählungspunkte in mehrfacher Hinsicht nützlich sein:
- Sie verbessern die Lesbarkeit, indem sie den Text in kleinere Abschnitte unterteilen. Wer will schon massive Textwände lesen? Die Personalverantwortlichen ganz sicher nicht! Tatsächlich gehören dichte Absätze zu den wirksamsten Abschreckungsmitteln für Personalverantwortliche.
- Sie regen dich dazu an, den Platz in deinem Lebenslauf effektiv zu nutzen. Bei Aufzählungspunkten ist kein Platz für blumige Beschreibungen oder überflüssige Wörter. Folglich zwingen sie dich dazu, genau zu überlegen, welche Informationen deinem Lebenslauf wirklich einen Mehrwert verleihen.
- Sie verleihen deinem Lebenslauf ein professionelles Aussehen. Was die Ästhetik angeht, geht nichts über ein übersichtliches und strukturiertes Layout.
- Sie sind universell einsetzbar. Schließlich kannst du Aufzählungspunkte nicht nur für deine Berufserfahrung nutzen, sondern auch, um deine Ausbildung, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Auszeichnungen zu beschreiben.
Welche Informationen sollten deine Aufzählungspunkte enthalten?
Was genau sollten diese Aufzählungspunkte nun aussagen? Nun, auch darauf gibt es eine klare Antwort.
Was den Inhalt betrifft, können wir bei Aufzählungspunkten zwischen zwei Arten von Informationen unterscheiden:
- Die gängigsten Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit einer Stelle.
- Die wichtigsten Erfolge, die du während deiner Tätigkeit erzielt hast.
Erstens solltest du nur einen Aufzählungspunkt dafür reservieren, die alltäglichen Aufgaben und Verantwortlichkeiten einer bestimmten Stelle zu beschreiben. Das dient dazu, den Personalverantwortlichen den nötigen Kontext zu liefern.
Zweitens sollten deine wichtigsten Erfolge den Großteil der Aufzählungspunkte ausmachen. Die Arbeitgeber möchten konkrete Beispiele dafür sehen, was du in deinem vorherigen Job erreicht hast. Und das gibt ihnen wiederum eine Vorstellung davon, was du potenziell in ihr Unternehmen einbringen kannst!
Diese Aufzählungspunkte zu den „Erfolgen“ sollten wie folgt aufgebaut sein:
- Beschreibe die Leistung.
- Schreibe, welche Maßnahmen du ergriffen hast.
- Heb das Ergebnis deiner Maßnahmen hervor.
Um zu sehen, wie Aufzählungspunkte in einem Lebenslauf aussehen können, schau dir das folgende Beispiel an:
Wie viele Aufzählungspunkte pro Stelle im Lebenslauf?
Ja, wir haben gesagt, dass die ideale Anzahl an Aufzählungspunkten zwischen 3 und 6 liegt.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass dies für jeden einzelnen Berufserfahrungseintrag in deinem Lebenslauf die richtige Anzahl ist.
Bevor du (im übertragenen Sinne) den Stift zu Papier bringst, solltest du diese Faktoren berücksichtigen:
- Wie aktuell ein Eintrag ist. Die goldene Regel lautet: Je aktueller die Stelle, desto mehr Aufzählungspunkte solltest du verwenden.
- Wie relevant der Eintrag ist. Was ist, wenn dein letzter Job nur sehr wenig mit der Stelle zu tun hat, auf die du dich bewirbst, während der davor sehr viel damit zu tun hat? In diesem Fall hat die Relevanz Vorrang vor der Aktualität.
- Die Anzahl der Erfolge, die sich auf einen einzelnen Berufseinsatz beziehen. Warst du besonders fleißig und hast es geschafft, mehr als 6 bedeutende Meilensteine zu erreichen? Scheue dich nicht, den 7. hinzuzufügen! Und den 8. Und … Na ja, du verstehst schon.
- Die Anzahl der Berufseinträge in deinem Lebenslauf. Wenn du in mehreren Positionen mit denselben oder ähnlichen Aufgabenbereichen gearbeitet hast, konzentriere dich hauptsächlich auf eine (idealerweise die aktuellste) und beschränke dich bei den anderen auf nur 2–3 Stichpunkte.
Vermeide es außerdem, weniger als zwei Stichpunkte in einem Berufseintrag aufzulisten. Das lässt den Eintrag unvollständig und, nun ja, schlecht aussehen.

Schnelle Tipps, damit deine Aufzählungspunkte im Gedächtnis bleiben
Bevor wir uns verabschieden, haben wir noch ein paar Empfehlungen parat:
- Verwende Zahlenangaben, um deinen Standpunkt zu unterstreichen. Konkrete Zahlen lassen deine Erfolge realer wirken.
- Beginne deine Aufzählungspunkte mit einem starken Aktionsverb.
„Ich war am Prozess der Mitarbeiterleistungsbewertung beteiligt.“Stattdessen: „Habe die Mitarbeiterleistung anhand der verfügbaren Daten bewertet.“ - Vermeide Füllwörter (wie „ich“, „wir“, „sie“, „aktiv“, „häufig“, …). Laut unseren Lebenslauf-Statistiken sind bis zu 44 % der Lebensläufe unnötigerweise mit leeren Phrasen gespickt, die keinen Mehrwert bieten.
- Streue Schlüsselwörter in deine Aufzählungspunkte ein. Nutze diese Gelegenheit und mache deinen Lebenslauf ATS-freundlich, indem du Schlüsselwörter in deine Aufzählungspunkte einbaust.
Alles in allem könnten deine Aufzählungspunkte etwa so aussehen:
Beispiel für einen Aufzählungspunkt
- Habe den Absatz eines schwächelnden Produkts durch die Analyse von Markttrends wiederbelebt, was innerhalb von sechs Monaten zu einer Umsatzsteigerung von 50 % führte.
Lebenslauf-Tipp: Nutze einen KI-Lebenslauf-Generator
Und zu guter Letzt: Wenn du immer noch Schwierigkeiten hast, dir zu überlegen, was du in deine Aufzählungspunkte schreiben sollst, mach dir keinen Stress!
Spar dir stattdessen Zeit und Nerven und nutze einen KI-Lebenslauf-Generator als Hilfe. Der kann dir in wenigen Sekunden Aufzählungspunkte generieren, die zu deinem Eintrag zur Berufserfahrung passen.
Und es ist einfacher, als du denkst – hier ist eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Melde dich zunächst bei deinem Kickresume-Konto an oder logge dich ein. Wenn du eingeloggt bist, scrolle auf dem Dashboard nach unten zu „Deine Dokumente“ und klicke auf „Neu erstellen“.
- Wenn du den Abschnitt „Berufserfahrung“ ausfüllst, gib deine Berufsbezeichnung ein, klicke auf „KI-Generator verwenden“ und die KI erstellt eine Reihe von Stichpunkten für deinen Unterabschnitt „Berufserfahrung“.
- Wenn dir diese Stichpunkte nicht gefallen, kannst du sie entweder bearbeiten oder löschen und dann erneut auf die Schaltfläche klicken.
- Wenn dir die Stichpunkte gefallen, du den Abschnitt aber noch zu kurz findest, klick einfach noch einmal auf die Schaltfläche – die KI fügt dann weitere Formulierungen hinzu.

Das Wichtigste auf einen Blick: Wie viele Aufzählungspunkte pro Stelle solltest du in deinen Lebenslauf aufnehmen?
Stichpunkte ermöglichen es dir, die Beschreibungen deiner Berufserfahrung in übersichtlichere Abschnitte zu verdichten.
Daher sind sie unverzichtbar, um deinen Lebenslauf professionell, prägnant und zielgerichtet zu gestalten.
Hier ist eine Übersicht unserer Tipps:
- Verwende 3–6 Aufzählungspunkte pro Berufserfahrung und achte dabei auf Lesbarkeit und Relevanz.
- Beginne mit Aktionsverben und verwende Zahlenangaben, um deine Aufzählungspunkte wirkungsvoller und einprägsamer zu gestalten.
- Um deinen Lebenslauf ATS-freundlich zu gestalten, baue Schlüsselwörter in deine Aufzählungspunkte ein und vermeide unnötige Füllwörter.
- Ziehe schließlich den Einsatz von KI-Tools in Betracht, um überzeugende Aufzählungspunkte zu erstellen, Zeit zu sparen und die Qualität zu verbessern.
Aufzählungspunkte sind eine Möglichkeit, deinen Lebenslauf kompakt zu halten; wie weit du in der Zeit zurückgehst, ist eine andere. Wenn du auch deinen beruflichen Werdegang kürzen möchtest, findest du hier einen Video-Leitfaden dazu, wie weit dein Lebenslauf zurückreichen sollte.