Hast du dich schon mal gefragt, wo amerikanische Arbeitnehmer gerne arbeiten würden, wenn sie die Chance hätten, nach Europa zu ziehen? Inspiriert von der baldigen Veröffentlichung der neuen Netflix-Serie „Emily in Paris“ hat Kickresume 1.081 US-Arbeitnehmer gefragt, in welchen europäischen Städten sie am liebsten arbeiten würden und warum.
Die Ergebnisse geben spannende Einblicke in die Wünsche und Bedenken von Amerikanern, die überlegen, beruflich nach Europa zu gehen.
Hier ein kurzer Überblick über die Ergebnisse:
- London steht mit 17 % der Befragten, die die britische Hauptstadt als Arbeitsort ins Auge fassen, an der Spitze der Liste. Es folgen Rom (12 %) und Barcelona (11 %).
- Bucket-Listen sind ein wichtiger Anziehungspunkt. 30 % der Befragten würden sich dafür entscheiden, in einer Stadt zu arbeiten, die sie schon immer besuchen wollten.
- Kultur und Küche sind ebenfalls wichtige Faktoren, die 27 % der Arbeitnehmer anziehen.
- Interessanterweise stehen Jobchancen als Grund für eine Arbeit im Ausland nur an vierter Stelle und werden von nur 10 % der Befragten genannt.
- 53 % der Befragten würden länger als ein Jahr bleiben oder sogar dauerhaft umziehen.
- Die Sprachbarriere ist das größte Problem und macht 35 % der potenziellen Auswanderer Sorgen.
- Wenn sie eine Sache aus Amerika mitnehmen könnten, würden 33 % ihre Haustiere mitnehmen.
London als Traumstadt für amerikanische Arbeitnehmer
Viele Amerikaner träumen davon, in einer der bekanntesten Städte Europas zu arbeiten.
Unsere Umfrage zeigt einen spannenden Trend: Londons Reiz ist schwer zu widerstehen. Auf die Frage „Wenn Sie in Ihrer europäischen Traumstadt arbeiten könnten, welche würden Sie wählen?“ wählten beeindruckende 17 % der Befragten London als ihre Traumstadt und machten sie damit zur ersten Wahl.
Dies deutet auf eine starke Präferenz für die britische Hauptstadt hin, die wahrscheinlich auf ihre globalen Arbeitsmöglichkeiten, ihre lebendige Kultur und das Fehlen von Sprachbarrieren zurückzuführen ist.
Dicht dahinter folgen Rom (12 %) und Barcelona (11 %), die damit die drei beliebtesten Traumziele für amerikanische Arbeitnehmer sind.
Paris, das oft in Filmen und Fernsehserien wie „Emily in Paris“ romantisiert wird , ist mit 9 % der Befragten, die dort arbeiten möchten, ebenfalls eine beliebte Wahl. Interessant ist, dass auch Städte wie Dublin (8 %), Madrid (7 %) und Kopenhagen (6 %) auf der Liste stehen, was zeigt, dass viele Amerikaner von einer Vielfalt an kulturellen und lifestylebezogenen Erfahrungen angezogen werden.
Hier ist eine kurze Übersicht über die Top 5 der Traumstädte:
- London, Großbritannien: 17 %
- Rom, Italien: 12 %
- Barcelona, Spanien: 11 %
- Paris, Frankreich: 9 %
- Dublin, Irland: 8 %
Andererseits gibt's Städte, die bei den Befragten nicht so beliebt sind. Sofia (Bulgarien) und Warschau (Polen) wurden nur von wenigen Leuten ausgewählt.

Warum gerade diese Städte? Bucket-List-Träume, Kultur und Küche stehen ganz oben auf der Liste
Auf die Frage, warum sie ihre Traumstadt für die Arbeit ausgewählt haben, zeigten die Antworten eher Neugier und Bewunderung für europäische Reiseziele als berufliche Gründe.
Der Hauptgrund? Fast 30 % der Befragten wollten schon immer dorthin reisen, hatten aber nie die Gelegenheit dazu. Dies zeigt, dass Träume und Bucket-Listen eine wichtige Rolle bei ihrer Wahl spielen.
Hier sind die Hauptgründe, warum amerikanische Arbeitnehmer diese Städte anziehen:
- Immer schon besuchen wollen: 30 % haben schon lange davon geträumt, diese Städte zu erkunden, hatten aber nie die Gelegenheit dazu.
- Faszination für Kultur und Küche: Knapp dahinter liegen mit 27 % die Kultur und die Küche dieser Städte. Ob man nun ein Croissant in Paris genießt oder Tapas in Barcelona isst – die Faszination neuer kulinarischer Erfahrungen ist groß.
- Frühere Urlaube: 15 % der Befragten haben schon mal in diesen Städten Urlaub gemacht, sich in sie verliebt und würden für einen längeren Aufenthalt und zum Arbeiten zurückkehren.
- Berufliche Möglichkeiten: Überraschenderweise sind berufliche Möglichkeiten nur der viertbeliebteste Grund, den 10 % der Befragten als Faktor nannten. Auch wenn berufliche Perspektiven wichtig sind, scheinen persönliche und kulturelle Erfahrungen bei der Entscheidung eine größere Rolle zu spielen.
- Persönliche Empfehlungen: 6 % haben ihre Städte aufgrund persönlicher Empfehlungen von Freunden und Familie ausgewählt.
- Einfluss der Medien: Etwa 3 % der Befragten wurden von Fernsehsendungen oder Filmen beeinflusst, die in diesen Städten spielen.
Besonders erwähnt wurden Architektur, Work-Life-Balance, Kriminalitätsrate oder der Wunsch vieler Befragter, sich mit ihrem kulturellen Erbe zu verbinden.
Diese Erkenntnisse zeigen, dass amerikanische Arbeitnehmer bei der Wahl ihrer Traumstadt in Europa von einer Mischung aus lebenslangen Träumen, kultureller Faszination und früheren positiven Erfahrungen geleitet werden. Karrierechancen sind zwar wichtig, aber die Möglichkeit, in eine andere Kultur einzutauchen, scheint die Hauptmotivation zu sein.

Wie lange würden sie bleiben? Viele sind auf lange Sicht dabei
Umzugsträume gehen mit unterschiedlichen Verpflichtungen einher, und unsere Umfrage zeigt, dass viele amerikanische Arbeitnehmer ernsthaft daran interessiert sind, einen wesentlichen Umzug zu wagen.
Beeindruckende 53 % der Befragten sind bereit, länger als ein Jahr zu bleiben oder sogar dauerhaft umzuziehen. Hier ist eine Aufschlüsselung der bevorzugten Aufenthaltsdauer für Langzeitaufenthalter:
- 19 % sind bereit, länger als ein Jahr zu bleiben.
- 17 % würden zwei Jahre oder länger bleiben.
- 17 % würden dauerhaft umziehen.
Auf der anderen Seite bevorzugen 34 % einen kurzfristigen Aufenthalt:
- 14 % würden 12 Monate oder weniger bleiben
- 12 % würden nur weniger als 3 Monate bleiben
- 8 % bevorzugen weniger als 6 Monate
Allerdings sind 13 % noch unentschlossen, was darauf hindeutet, dass die Dauer von verschiedenen persönlichen oder beruflichen Faktoren abhängt oder davon, wie ihnen das Leben und Arbeiten dort tatsächlich gefallen würde.

Größte Bedenken: Sprachbarrieren und Sehnsucht nach den Lieben
Wenn amerikanische Arbeitnehmer darüber nachdenken, in einer europäischen Stadt zu leben und zu arbeiten, haben sie eine Reihe von Bedenken, die ihnen zu schaffen machen.
Ganze 35 % der Befragten nannten die Sprachbarriere als ihre größte Sorge. Sich an eine neue Sprache zu gewöhnen, kann echt einschüchternd sein und zu Isolation führen, was es zur größten Sorge für diejenigen macht, die von einem Umzug nach Europa träumen. Dies könnte auch erklären, warum London, wo es für Englischsprachige keine Sprachbarriere gibt, ganz oben auf der Liste der Traumstädte steht.
Knapp hinter den sprachlichen Herausforderungen ist die Sehnsucht nach Freunden und Familie für 25 % der Befragten ein wichtiges Anliegen. Die emotionalen Opfer, die mit einem Umzug ins Ausland einhergehen – wie zum Beispiel die Aufrechterhaltung enger Beziehungen aus der Ferne – sind verständlicherweise schwer zu übersehen.
Das Thema Wohnen tauchte als drittwichtigstes Anliegen auf: 18 % der Teilnehmer machten sich Sorgen darüber, eine geeignete Unterkunft in ihrer neuen europäischen Stadt zu finden. Ob es nun um die Kosten, die Verfügbarkeit oder die Wohnungssuche in einem fremden Land geht – dieses Thema macht den Umzug ins Ausland noch komplexer.
Weitere nennenswerte Sorgen sind kulturelle Unterschiede (8 %) und das Vermissen von Haustieren (5 %). Interessanterweise hat 1 % der Befragten Bedenken hinsichtlich der lokalen Küche.

Was Amerikaner von zu Hause mitbringen würden: Haustiere führen die Liste an
Wenn es um den Umzug nach Europa geht, möchten viele amerikanische Arbeitnehmer ein Stück Heimat mitnehmen.
Haustiere stehen ganz oben auf der Liste: 33 % der Teilnehmer geben an, dass sie ihre geliebten Tiere mitnehmen würden. Kein Wunder – Haustiere bieten Gesellschaft und ein Stück Heimat.
Der Zugang zu amerikanischen Fernsehsendungen und Streaming-Diensten wie Netflix und Hulu steht an zweiter Stelle: 22 % der Befragten nennen dies als wichtigsten Komfortfaktor. Unterhaltung aus der Heimat kann an einem völlig neuen Ort viel Trost und Vertrautheit bieten.
Jeder zehnte Befragte würde auch sein Auto mitnehmen, was die Bequemlichkeit und Freiheit unterstreicht, die ein eigenes Transportmittel mit sich bringt. Ebenso teilen 10 % der Befragten die Sehnsucht, amerikanische Feiertage wie Thanksgiving und den 4. Juli zu feiern, was die emotionale und kulturelle Verbundenheit mit amerikanischen Traditionen unterstreicht.
Hier sind einige weitere Komfortartikel, die die Befragten gerne mitnehmen würden:
- Lieblingssnack/-essen aus den USA: 10 %
- Lieblings-Fastfood: 4 %
- Ein Stück amerikanischer Sportkultur (z. B. Trikot, Baseballhandschuh): 3 %
- Kaffee nach amerikanischer Art: 2 %
- Sonstiges: 7 %
Interessanterweise wurden in einigen Sondererwähnungen Dinge genannt, die es in Europa tatsächlich gibt, wie Klimaanlagen oder Apple-Geräte. Das zeigt, dass echte Bedürfnisse und vielleicht auch ein paar falsche Vorstellungen über das Leben in Europa eine Rolle spielen.

Demografie: Wer sind diese Träumer?
- Alter: Die größte Gruppe (32 %) war zwischen 44 und 59 Jahre alt (Generation X), gefolgt von den 35- bis 43-Jährigen (Millennials) mit 30 %. Die drittgrößte Gruppe (18 %) war zwischen 28 und 34 Jahre alt und gehörte ebenfalls zur Generation der Millennials.
- Geschlecht: Die Umfrage war fast gleichmäßig verteilt, mit 50 % weiblichen, 49 % männlichen Befragten und 1 %, die sich als „Sonstiges” identifizierten.
- Standort: Die Befragten kamen aus verschiedenen Bundesstaaten der USA, wobei die meisten aus Kalifornien (16 %), Texas (11 %), New York (8 %) und Florida (7 %) kamen.
Hinweis
Diese anonyme Online-Umfrage wurde von Kickresume im Juli 2024 durchgeführt. Dabei wurden 1.081 US-Arbeitnehmer verschiedener Altersgruppen und Bundesstaaten befragt, um ihre Präferenzen und Bedenken hinsichtlich einer Tätigkeit in europäischen Städten zu ermitteln.
Über Kickresume
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