In den letzten Jahren hat sich das Arbeiten von zu Hause aus von einem Zusatzvorteil zu einer echten Berufswahl entwickelt.

Für viele Menschen geht es beim Homeoffice nicht nur um Komfort. Es geht um Flexibilität, Konzentration und jene Work-Life-Balance, die wichtiger denn je wird. Und dieser Trend ist weltweit zu beobachten.

Aber seien wir ehrlich: Auch Remote-Arbeit hat ihre Tücken. In einem Moment bist du voll konzentriert, und im nächsten räumst du die Waschmaschine aus oder stellst fest, dass es schon 22 Uhr ist und du immer noch E-Mails beantwortest.

Um im Homeoffice erfolgreich zu sein, braucht es mehr als nur gutes WLAN. Es erfordert eine andere Denkweise und einen intelligenteren Zeitplan als den klassischen 9-to-5-Job.

Deshalb haben wir unsere liebsten Produktivitäts-Hacks zusammengestellt, die dir helfen sollen, organisiert und konzentriert zu bleiben und dabei auch noch einen klaren Kopf zu bewahren, während du von zu Hause aus arbeitest.

1. Such dir einen guten Arbeitsplatz

Viele Menschen bevorzugen einen separaten Arbeitsbereich. Das kann eine Bibliothek oder ein Gästezimmer sein, das vorübergehend in ein Büro umgewandelt wird. Einen Arbeitsplatz einzurichten, der einem echten Büro ähnelt, kann dir helfen, dein Gehirn im „Zeit zum Arbeiten“-Modus zu halten.

Eine gute digitale Arbeitsumgebung hilft dir zudem, dich von den üblichen Ablenkungen zu Hause zu lösen. Und natürlich gibt es einige Jobs, die eine bestimmte Ausstattung und einen richtigen Arbeitsplatz erfordern.

Aber was tun, wenn du keinen separaten Raum hast? Versuch, am Küchentisch zu arbeiten. Oder richte dir einen provisorischen Schreibtisch ein.

Ob du es glaubst oder nicht, manche Menschen arbeiten am besten in ihrem Wohnzimmer. Manche arbeiten am besten am Küchentisch. Manche arbeiten lieber vom Sofa aus. Finde den Ort, der für dich am besten funktioniert.

Wenn du einen Laptop benutzt, kannst du auch versuchen, dich so viel wie möglich im Haus zu bewegen. Es mag albern klingen, aber es gibt umfangreiche Studien, die zeigen, dass ein Tapetenwechsel die Produktivität steigern kann.

Du kannst bestimmte Orte auch mit bestimmten Arbeitsaufgaben verknüpfen. Das nennt man „Aufgabenassoziation“. Dein Gehirn weiß, dass du an einem bestimmten Ort eine bestimmte Handlung ausführst. Diese Taktik kann dir helfen, deinen Arbeitsfluss zu verbessern.

So oder so, das sind einige Must-haves für deinen Arbeitsbereich:

  • Wähle einen Raum mit viel Tageslicht. Das mindert Depressionen und verbessert die Stimmung, die Energie, die Aufmerksamkeit und die Produktivität.
  • Wenn möglich, umgib dich mit ein paar Pflanzen. Es mag komisch klingen, aber ein bisschen Grün kann sowohl deine Stimmung als auch deine Produktivität verbessern.
  • Sorge für eine angenehme Temperatur im Raum. Die ideale Raumtemperatur zum Arbeiten sollte bei etwa 20 bis 22 Grad liegen.
  • Vergiss nicht, regelmäßig die Fenster zu öffnen, um frische Luft hereinzulassen. Du kannst auch Lufterfrischer verwenden.

2. Verhalte dich so, als wärst du auf der Arbeit

Wie kommst du am besten in den Arbeitsmodus? Halte dich an deine gewohnte Routine. Wenn du normalerweise früh zur Arbeit aufstehst, steh auch bei der Arbeit von zu Hause aus früh auf. Wenn du lieber am Nachmittag arbeitest, tu das.

Das Gleiche gilt für deine Routine vor der Arbeit. Was ist für dich besonders wichtig, bevor du mit der Arbeit beginnst? Eine Tasse Kaffee trinken? Etwas frühstücken? Mach das auch zu Hause. Das hilft dir, jeden Tag in Gang zu kommen.

Einige Homeoffice-Veteranen empfehlen auch, sich genauso anzuziehen wie für die Arbeit. Das ist jedoch von Person zu Person unterschiedlich. Für mich hat es keinen Einfluss auf meine Arbeitsleistung, wenn ich im Pyjama bin.

3. Lege Arbeitszeiten fest und manage deine Zeit

Remote-Mitarbeiter neigen dazu, Überstunden zu machen. Warum? Weil es keine Trennung zwischen Arbeit und Privatleben gibt.

Deshalb ist es sehr wichtig, Grenzen zu setzen. Lege deine Arbeitszeiten fest und halte dich daran.

Du solltest deine Arbeit auch effektiv planen. Versuche, deinen Tag nach deinem Energiefluss zu organisieren.

Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge ist unser Gehirn am späten Vormittag am leistungsfähigsten. Du solltest wichtige Besprechungen und Aufgaben am Vormittag erledigen und einfache Aufgaben für den Nachmittag aufheben.

Dieser Zeitplan könnte dir helfen:

  • 8 bis 11 Uhr – konzentriere dich auf die wichtigsten Aufgaben
  • 11 bis 12 Uhr – erledige kleinere Aufgaben
  • 12 bis 13 Uhr – Mittagspause
  • 13:00 bis 15:00 Uhr – Erledige kleinere Aufgaben
  • 15:00 bis 16:00 Uhr – leere deinen Posteingang, erstelle eine To-do-Liste für den nächsten Tag

Natürlich kannst du diesen Zeitplan so anpassen, wie es für dich am besten passt. Versuche, deine beste Zeit zu finden.

Und wie bereits erwähnt: Denk daran, dich am Ende des Arbeitstages abzumelden. Es passiert sehr leicht, dass man Überstunden macht, wenn man zu Hause festsitzt. Geh nach der Arbeit einfach „nach Hause“ (auch wenn du bereits zu Hause bist).

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4. Erstelle To-do-Listen

Das geht Hand in Hand mit dem vorherigen Punkt. Wenn du bereits weißt, wie du deine Arbeit effektiv einteilen kannst, erstelle eine Liste mit den Aufgaben, die du jeden Tag erledigen musst. Setze Prioritäten. Und dann erledige sie. So einfach ist das.

Wenn du zum Beispiel Autor bist, setze dir konkrete Fristen für deine Artikel. Hake sie ab, sobald du sie erledigt hast. Feiere kleine Erfolge und motiviere dich für die nächsten.

Und jedes Mal, wenn du von deinem Zeitplan abweichst, korrigiere ihn einfach und passe dich an.

Dafür kannst du Online-Aufgabenmanager wie Todoist, Asana oder Evernote nutzen. Du kannst aber auch bei den altbewährten Methoden bleiben und Stift und Notizbuch verwenden.

Tipp: Einige von euch arbeiten vielleicht zum ersten Mal von zu Hause aus. Um diesen Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten, legt gemeinsam mit deinem Chef einige Regeln fest. Frag regelmäßig nach dem aktuellen Stand und erkundige dich, was genau von dir erwartet wird.

5. Finde die richtigen Tools

Neben Aufgabenmanagement-Tools gibt es viele andere tolle Apps, die es uns ermöglichen, von überall auf der Welt aus zu arbeiten.

Hier sind nur einige, die dein Leben (und das deines Teams) einfacher und organisierter machen:

  • Kommunikationstools: Slack, Zoom, Skype for Business, HeySpace, MS Teams, Google Hangouts
  • Projektmanagement-Tools: Zoho Projects, Trello, Asana, Notion, Microsoft Project
  • Aufgabenmanager, Kalender und Planer: Todoist, Wunderlist, Evernote
  • Software zur Zeiterfassung und Produktivitätsüberwachung: Apploye Time Tracker, Hubstaff, TSheets, TimeCamp
  • Dateifreigabe: Google Drive, Dropbox

6. Mach Pausen

Laut der Airtasker-Studie ist der effektivste Weg für Remote-Mitarbeiter, produktiv zu bleiben, Pausen zu machen.

Gönn dir 15–20 Minuten Pause, so wie du es normalerweise bei der Arbeit tun würdest. Das hält deinen Kopf frei und bewahrt dich davor, nach ein paar Tagen auszubrennen. 

Mach zum Beispiel nach Abschluss einiger Aufgaben oder wenn du merkst, dass du den Fokus verlierst, eine Pause und koch dir einen Kaffee, iss einen Snack, mach die Wäsche oder geh mit dem Hund spazieren.

Aber sei dabei vorsichtig – nimm dir Zeit für andere Dinge als die Arbeit, aber lass dich davon nicht zu sehr in Anspruch nehmen. Es hilft, wenn du eine bestimmte Zeit festlegst, wann deine Pause endet.

Gönne außerdem auch deinen Augen eine kurze Pause. Eine einfache 20-20-20-Regel kann deine Augen entlasten und Ermüdungserscheinungen vorbeugen. Schau alle zwanzig Minuten vom Bildschirm weg. Richte deinen Blick dann auf etwas, das zwanzig Meter von dir entfernt ist, und halte ihn zwanzig Sekunden lang dort.

Es versteht sich von selbst, dass beide Methoden auch gut für deine Gesundheit sind, da du acht Stunden lang im Sitzen arbeitest und auf den Computerbildschirm starrst.

7. Bleib mit deinen Kollegen in Kontakt

Von zu Hause aus zu arbeiten kann einsam sein. Wenn du dich ein paar Tage lang zu Hause einschließt, wird dich sicher der Lagerkoller packen. Es ist wichtig, über E-Mails hinauszugehen und auch andere digitale Tools zu nutzen, um regelmäßig mit deinen Kollegen in Kontakt zu bleiben.

Du kannst Chat-Apps für den Arbeitsbereich wie Slack oder Videokonferenz-Apps wie Zoom oder Skype nutzen.

Versuche außerdem, so viele Details wie möglich zu erfahren. Wann solltest du online sein? Wie wird die Kommunikation innerhalb des Teams ablaufen? Wie oft finden Online-Meetings statt? Wirst du auch Einzelgespräche mit deinem Chef führen?

Vergiss neben den arbeitsbezogenen Themen nicht, auch Small Talk zu betreiben. Du kannst deinem Kollegen morgens eine Nachricht schicken, so wie du dich mit ihm in der Kaffeepause in der Büroküche unterhalten würdest. Unterhalte dich mit ihnen. Frag, wie es ihnen geht. Knüpfe Kontakte.

8. Nimm dir Zeit für Online-Lernen

Homeoffice bietet auch eine gute Gelegenheit zum Online-Selbststudium. Endlich hast du etwas Zeit, um dir Online-Tutorials anzusehen oder Online-Kurse zu belegen.

Es gibt jede Menge tolle Informationen auf YouTube, in Blogs oder auf verschiedenen Online-Lernplattformen wie Coursera, Udemy, EdX, LinkedIn Learning, Google Digital Garage oder Khan Academy.

Versuche, mit deinem Chef zu besprechen, ob du ein paar Stunden pro Woche für das Selbststudium opfern kannst.

Um dir den Einstieg zu erleichtern, findest du hier eine Liste der wertvollsten Online-Kurse, die deine Karriere vorantreiben werden.

9. Keine Ablenkungen

Wenn du mit anderen Menschen zusammenlebst, stelle sicher, dass alle wissen, dass du arbeitest, und dies respektieren.

Manchmal ist es besonders kompliziert, deiner Familie zu erklären, dass Homeoffice auch wirklich Arbeit bedeutet. Die Familie wird als Erste sagen: „Da du ja zu Hause bist, könntest du vielleicht…“ Die Antwort lautet „nein“. Es ist völlig in Ordnung, ihnen zu sagen, dass du arbeitest und dich darum kümmerst, sobald du fertig bist.

Und falls du keinen ganzen Raum für dein Büro nutzen kannst, lässt man sich noch leichter ablenken. Du kannst zwei Dinge ausprobieren:

  • Musik. Es klingt einfach, aber gute Musik ist unverzichtbar für die Konzentration. Spiel leise Instrumentalmusik oder was auch immer du gerne hörst. Du kannst auch Spotify-Playlists wie „Chill Hits“ oder „The Perfect Work“ ausprobieren.
  • Kopfhörer. Die sind super, um Musik zu hören, wenn du darauf stehst. Aber sie sind auch das perfekte Mittel zur Geräuschunterdrückung.

Sag außerdem „Nein“ zu anderen großen Ablenkungen. Schau während der Arbeitszeit niemals fern oder Netflix. Nicht einmal während des Mittagessens. Wir alle kennen das Szenario, „nur eine Folge“ zu schauen.

Was das Kochen angeht, halte dich an schnelle Rezepte. Noch besser: Versuche, dein Mittagessen am Vorabend zu kochen, oder nutze einen Lieferservice.

10. Mach dein Homeoffice sauberer und sicherer

Wusstest du, dass Arbeitsbereiche Brutstätten für Keime und Bakterien sind? Und wusstest du, dass Viren auf Oberflächen aus verschiedenen Materialien stunden- oder sogar tagelang überleben können? Igitt. Deshalb solltest du es so sauber wie möglich halten.

Räume zunächst deinen Arbeitsplatz auf. Entsorge den Müll, ordne deine Kabel und befreie deinen Schreibtisch von unnötigen Papieren, Büchern oder Kaffeetassen.

Zweitens: Desinfiziere deinen gesamten Arbeitsbereich am Ende jedes Arbeitstages. Reinige deinen Computer, die Tastatur, die Maus – buchstäblich alles, was sich in deinem Arbeitsbereich befindet. Sogar dein Smartphone.

Vergiss auch nicht, deine Wohnung gut zu lüften.

11. Achte auf dich

Produktivität beginnt mit der richtigen Einstellung. Wenn du gestresst bist, ist es fast unmöglich, konzentriert zu bleiben.

Es gibt drei Schlüsselelemente, um deinen Geist (und Körper) fit zu halten – Sport, gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf.

Beginne den Tag mit Meditation, mache ein paar Dehnübungen, praktiziere Yoga oder probiere Übungen fürs Homeoffice aus. Letztendlich ist es viel einfacher, das zu Hause zu tun als in einem Großraumbüro voller Kollegen.

Denk auch daran, dich gut zu ernähren. Vielleicht verbringst du den ganzen Tag damit, den richtigen Arbeitsplatz für dich zu suchen, merkst aber gar nicht, dass ein üppiges Mittagessen deine Arbeitsfähigkeit zunichte machen kann. Anstatt Junkfood zu essen, nimm Gemüse, Fleisch, Fisch, Nüsse, Käse oder rohes Obst in dein Mittagessen auf.

Bleib außerdem nicht lange auf, um Netflix zu schauen, nur weil du nicht um 8 Uhr im Büro sein musst. Schlechte Gewohnheiten lassen sich leichter annehmen als ablegen.

12. Verbringe genug Zeit draußen

Du wirst unter Lagerkoller leiden, also mach es dir zur täglichen Gewohnheit, für eine Weile nach draußen zu gehen. 

Geh in deinen Garten, in einen Park oder in den Wald. Sonnenlicht und frische Luft sind nicht nur wichtig für deine Gesundheit, sie machen auch den Kopf frei.

Wenn du einen Balkon oder eine Terrasse hast, kannst du dort sogar ein paar Stunden arbeiten. Oder genieße dort deine Kaffeepausen.

So erschöpfst du deine Kreativität und Inspiration nicht und kommst sogar auf neue Ideen.

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13. Scheue dich nicht, um das zu bitten, was du brauchst

Und schließlich: Wenn du im Homeoffice für ein Unternehmen arbeitest, zögere nicht, nach Homeoffice-Ausstattung zu fragen. Schließlich wollen sie, dass du deine Arbeit erledigst – und zwar bequem.

Viele Unternehmen stellen ihren Mitarbeitern, die von zu Hause aus arbeiten, Monitore, Tastaturen, Mäuse, Stühle, Schreibtische oder sogar Drucker zur Verfügung. Manche geben dir ein Budget für Homeoffice-Ausstattung und lassen dich kaufen, was du brauchst.

Du musst nur fragen. Wende dich entweder an die Personalabteilung oder deinen Chef und erkundige dich, wie das in deinem Unternehmen gehandhabt wird. Idealerweise erstellst du eine Liste mit den Dingen, die du benötigst.

Übertreibe es dabei natürlich nicht. Bitte nur um Dinge, die dir auch in einem physischen Büro zur Verfügung gestellt würden.

Finde heraus, was für dich am besten funktioniert

Es gibt verschiedene Dinge, die du tun kannst, um beim Arbeiten von zu Hause aus produktiver zu sein. Allerdings hat jeder seine eigene Methode für die Arbeit von zu Hause aus. Es hängt davon ab, welche Art von Arbeit du machst, und selbst dann scheint es von Person zu Person zu variieren.

Lass dich nicht zu sehr von den Ratschlägen anderer leiten, auch nicht von meinen. Probier diese Tipps aus, um herauszufinden, was für dich am besten funktioniert.

Viel Glück!

Bist du bereit, mit unseren Tipps deine Produktivität zu Hause zu steigern? Großartig! Um dich noch besser auf die Arbeit im Homeoffice vorzubereiten, schau dir unsere vielfältige Auswahl an professionellen Lebenslauf-Vorlagen an. Die perfekte Inspiration, um deinen Lebenslauf zu erstellen und deine Anpassungsfähigkeit an die Arbeit im Homeoffice zu zeigen.