Knirschst du jeden Tag bei der Arbeit mit den Zähnen und zählst die Minuten bis 17 Uhr? Hast du das Gefühl, dass deine To-do-Liste schneller wächst als eine Kaninchenkolonie?

Damit bist du nicht allein. Tatsächlich leiden ganze 83 Prozent der Arbeitnehmer in den USA unter arbeitsbedingtem Stress.

Ob es nun enge Fristen, eine übermäßige Arbeitsbelastung oder schwierige Kollegen sind – Stress kann unsere geistige und körperliche Gesundheit beeinträchtigen. Und es scheint, als wäre heutzutage der Stresspegel aller höher als ein Drachen, der in einem Baum hängen geblieben ist.

Major causes of stress in work

Der Hauptgrund für Stress am Arbeitsplatz ist eine übermäßige Arbeitsbelastung

Eine hohe Arbeitsbelastung ist verständlicherweise die Hauptursache für Stress am Arbeitsplatz. Das American Institute of Stress gibt an, dass 41 Prozent der Arbeitnehmer angaben, sich aufgrund der Menge an Arbeit, die sie täglich erledigen müssen, gestresst zu fühlen.

Von der Teamarbeit über die Delegation von Aufgaben bis hin zu persönlichen Arbeitsgewohnheiten gibt es verschiedene Faktoren, die dazu führen können, dass sich die Arbeitsbelastung viel schwerer anfühlt, als sie eigentlich ist. Die Auseinandersetzung mit diesen Aspekten kann sicherlich dazu beitragen, Stress zu reduzieren und das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verbessern.

Probleme mit Menschen und Stress am Arbeitsplatz gehen Hand in Hand

Fast ein Drittel der Mitarbeiter (32 %) gibt an, dass Probleme mit anderen Menschen am Arbeitsplatz eine wichtige Stressquelle für sie sind. Tatsächlich kann der Umgang mit zwischenmenschlichen Problemen wie ein Spaziergang durch ein Minenfeld sein, bei dem man nur darauf wartet, dass die nächste Stressexplosion losgeht.

Außerdem verbringen US-Arbeitnehmer durchschnittlich 2,8 Stunden pro Woche damit, Konflikte am Arbeitsplatz zu lösen. Das ist viel Zeit, die für Meinungsverschiedenheiten aufgewendet wird, anstatt Dinge zu erledigen.

Schätzungen zufolge werden rund 359 Milliarden US-Dollar an bezahlten Arbeitsstunden durch Konflikte am Arbeitsplatz statt für positive Produktivität aufgewendet.

Das Streben nach Work-Life-Balance und Arbeitsplatzsicherheit: Zwei weitere Stressfaktoren, die dich belasten können

Erwähnenswert ist, dass fast jeder fünfte Arbeitnehmer (18 Prozent) unter Druck steht, weil er Schwierigkeiten hat, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen.

Die Bedeutung der Work-Life-Balance kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie kann über den Erfolg oder Misserfolg eines Geschäfts entscheiden. Tatsächlich halten 72 Prozent der Arbeitnehmer sie für einen entscheidenden Faktor bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes.

Neben der Work-Life-Balance ist die Arbeitsplatzsicherheit ein weiterer wichtiger Stressfaktor für Arbeitnehmer.

Viele haben nicht den Luxus, sich in ihrem Job sicher zu fühlen, und machen sich Sorgen, dass sie plötzlich entlassen werden könnten. Wie der Bericht zeigt, sind 9 Prozent der Arbeitnehmer wegen mangelnder Arbeitsplatzsicherheit gestresst.