Für Schüler, die sich um einen Nebenjob, ein Praktikum oder eine andere Art von außerschulischer Arbeit bewerben, ist das Verfassen eines überzeugenden Anschreibens der erste wichtige Schritt.
Da viele Schüler noch keine lange Berufserfahrung haben, kann es etwas mehr Zeit und Einfallsreichtum erfordern, um ihre Erfahrungen aus der Schulzeit überzeugend darzustellen.
Aber keine Sorge – in diesem Leitfaden zeigen wir dir genau, wie du als Schüler ein wirkungsvolles Anschreiben verfasst, mit unseren Schreibtipps, praktischen Beispielen und übersichtlichen Vorlagen. Lies weiter, um alles darüber zu erfahren:
- Wie du dich in den Beispielen für Anschreiben von Schülern zurechtfindest
- Erstellen einer aussagekräftigen Kopfzeile für dein Anschreiben
- So gestaltest du als Schüler eine einprägsame Überschrift für dein Anschreiben
- So lässt du die Überschrift deines Anschreibens richtig hervorstechen
- Dein Anschreiben als Schüler individuell auf den Leser zuschneiden
- Eine auffällige Einleitung für dein Anschreiben als Schüler schreiben
- Deine Fähigkeiten und schulischen Erfahrungen als Schüler hervorheben
- Dein Anschreiben als Schüler überzeugend abschließen
- Die heimtückischsten Fehler im Anschreiben vermeiden, die deine Chancen zunichte machen können
- Nützliche Ressourcen für Schüler auf Jobsuche finden
Lass uns gleich mit dem ersten Schritt loslegen und das ideale Anschreiben für Schüler verfassen!
Beispiel für ein Anschreiben für Teenager
Warum funktioniert dieses Anschreiben-Beispiel?
- Erwähnung des Notendurchschnitts: Den Notendurchschnitt von 4,0 anzugeben, ist ein toller Schachzug. Das zeigt dem Leser sofort, dass der Bewerber fleißig ist und nach Spitzenleistungen strebt. Für einen Schüler, der noch am Anfang seiner Karriere steht, hilft es, starke schulische Leistungen hervorzuheben, um die begrenzte Berufserfahrung auszugleichen. Außerdem vermittelt es Personalverantwortlichen das Gefühl, dass der Bewerber zuverlässig ist.
- Der Schlussabsatz wirkt selbstbewusst und proaktiv: Die Art und Weise, wie der Bewerber das Anschreiben abschließt, funktioniert wirklich gut. Es ist höflich, aber auch selbstbewusst, zeigt echte Begeisterung für die Chance und bekundet klar die Bereitschaft zu weiteren Gesprächen. Ein solcher selbstbewusster Abschluss hilft dabei, einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Er sagt dem Leser: „Ich bin bereit, den nächsten Schritt zu gehen“ – und genau das willst du am Ende eines Anschreibens erreichen.
Was könnte verbessert werden?
- Das Anschreiben konzentriert sich auf alltägliche Aufgaben, hebt aber keine Erfolge hervor: Der Abschnitt über den Nebenjob ist klar, listet aber hauptsächlich Aufgaben auf. Es wäre überzeugender, wenn der Bewerber ein paar messbare Ergebnisse oder Erfolge nennen würde. Wenn er zum Beispiel erwähnen würde, dass er „die Kundenzufriedenheitswerte gesteigert“, „fünf neue Mitarbeiter erfolgreich eingearbeitet“ oder „dazu beigetragen hat, den Umsatz in der Weihnachtszeit zu steigern“, würde das die Erfahrung eindrucksvoller und einprägsamer machen.
- Die Einleitung könnte etwas ansprechender sein: Der erste Absatz ist höflich, wirkt aber etwas allgemein gehalten. Mit einer kurzen, konkreten Aussage darüber zu beginnen, warum der Bewerber bei der MERG Corporation arbeiten möchte oder was ihn am Vertrieb reizt, könnte den Text persönlicher machen. Schon ein kleines Detail wie „Ich habe es immer genossen, Kunden dabei zu helfen, das richtige Produkt zu finden“ verleiht dem Ton mehr Herzlichkeit und Authentizität.
Vorlage für ein Anschreiben für einen Teilzeitjob
Warum funktioniert dieses Anschreiben-Beispiel?
- Die Nennung konkreter Softwarekenntnisse sorgt für Glaubwürdigkeit: Es ist toll, dass der Bewerber die Programme auflistet, mit denen er vertraut ist, wie QuickBooks, Xero und Slack. Diese Art von Details hilft dem Leser sofort zu verstehen, dass der Bewerber über technisches Wissen verfügt, das in einem Marketing- oder Verwaltungsumfeld tatsächlich nützlich ist. Für einen Schüler ist das eine gute Möglichkeit, Eigeninitiative und ein bisschen Praxisnähe jenseits des Klassenzimmers zu zeigen.
- Hervorhebung übertragbarer Fähigkeiten aus Vereinen und Führungsrollen: Über seine Erfahrung als Vorsitzender des Business-Clubs zu sprechen, trägt wirklich dazu bei, ein ziemlich solides Bild zu zeichnen. Es zeigt, dass der Bewerber weiß, wie man Menschen führt, organisiert bleibt und Verantwortung für Projekte übernimmt. Das sind Fähigkeiten, die sich gut auf jedes berufliche Umfeld übertragen lassen, insbesondere im Marketing, wo Teamarbeit und Kommunikation entscheidend sind. Außerdem sorgt es für eine gute Balance zwischen schulischen und außerschulischen Erfahrungen im Anschreiben.
Was könnte verbessert werden?
- Der Brief könnte mehr quantifizierbare Daten enthalten: Momentan spricht der Bewerber darüber, was er getan hat, aber nicht über die Auswirkungen. Ein paar Zahlen oder Beispiele hinzuzufügen, könnte einen großen Unterschied machen. Er könnte zum Beispiel erwähnen, wie viele Veranstaltungen er organisiert hat, wie viel Budget er verwaltet hat oder um wie viel das Engagement in den sozialen Medien gestiegen ist. Diese kleinen Details lassen die Erfolge konkreter und beeindruckender wirken.
- Die Anrede könnte persönlicher sein: „Sehr geehrte(r) Personalverantwortliche(r)“ ist in Ordnung, wirkt aber ziemlich allgemein. Wenn der Bewerber den Namen des Marketingleiters oder des Personalverantwortlichen herausfinden und diesen verwenden könnte, würde das sofort persönlicher und professioneller wirken. Selbst wenn er den genauen Namen nicht herausfinden kann, würde die Ansprache der richtigen Abteilung, wie zum Beispiel „Liebes Marketing-Team bei der O&Y Group“, den Brief herzlicher und durchdachter klingen lassen.
Beispiel für ein Anschreiben eines Schülers
Warum funktioniert dieses Anschreiben-Beispiel?
- Die Erwähnung der vielen Auszeichnungen sorgt für Glaubwürdigkeit: Der Bewerber hebt konkrete Erfolge wie den Nationalen Wirtschaftswettbewerb und den Internationalen Aerobic-Wettbewerb hervorragend hervor. Diese Auszeichnungen zeigen sofort, dass er motiviert und fähig ist und sich in mehreren Bereichen hervorgetan hat. Für einen Schüler hilft diese Art der Anerkennung dabei, sich von anderen Bewerbern abzuheben.
- Hervorhebung von Softwarekenntnissen und praktischer Erfahrung: Es ist toll, dass der Bewerber sowohl seine bisherige Tätigkeit als Verwaltungsassistent als auch seine Vertrautheit mit Tools wie MS Office, Trello und Slack erwähnt. Das zeigt, dass er administrative Aufgaben effizient bewältigen und sich an moderne Arbeitswerkzeuge anpassen kann – was selbst in einem Sommercamp ein Pluspunkt ist.
Was könnte verbessert werden?
- Die Überschrift könnte auffälliger sein: „Bewerbung um die Stelle als Betreuer*in im Sommercamp“ ist sehr gewöhnlich und weckt keine Aufmerksamkeit. Eine stärkere Überschrift könnte die Begeisterung der Bewerberin oder ihre besonderen Qualifikationen hervorheben, zum Beispiel: „Energiegeladene Schülerin mit Führungserfahrung bewirbt sich als Betreuerin im Sommercamp.“ Dadurch würde die Bewerbung sofort aus dem Stapel herausstechen.
- Der erste Absatz könnte mehr Persönlichkeit zeigen: Der erste Absatz ist höflich, aber etwas allgemein gehalten. Eine kurze persönliche Anmerkung darüber, warum er gerne mit Kindern oder in Sommercamps arbeitet, würde den Text ansprechender machen und echte Motivation für diese konkrete Stelle zeigen. So wie es jetzt ist, liest es sich eher wie eine Vorlage.
1. So gestaltest du dein Anschreiben als Schüler
Bei der Formatierung eines Anschreibens geht es um mehr als nur das Festlegen von Rändern und die Wahl einer ansprechenden Schriftart.
Eine gute Formatierung sieht einfach gut aus.
Eine hervorragende Formatierung sieht gut aus und macht dein Anschreiben leicht lesbar.
Du solltest immer zuerst an deinen Leser denken. In deinem Fall ist dieser Leser ein Personalvermittler oder Personalverantwortlicher. Dein Anschreiben muss so formatiert sein, dass es für sie super einfach ist, es schnell zu überfliegen und zu verstehen, was am wichtigsten ist.
So formatierst du dein Anschreiben, damit es dem Leser hilft und nicht im Weg steht:
- Halte dich an eine klare, gut lesbare Schriftart: Verzichte auf alles, was verziert oder ungewöhnlich ist. Einfache Schriftarten wie Calibri, Arial oder Times New Roman sind unauffällig und angenehm für die Augen.
- Wähle eine Schriftgröße, die angenehm zu lesen ist: 11 oder 12 Punkt sind ideal. Alles, was kleiner ist, wirkt beengt.
- Achte auf ausgewogene Ränder: Ein-Zoll-Ränder auf allen Seiten geben deinem Text Raum zum Atmen und verhindern, dass die Seite überladen wirkt.
- Teile deinen Text in kurze Absätze auf: Dichte Textblöcke lassen sich nur schwer überfliegen. Strebe 2 bis 4 Sätze pro Absatz an, mit einer Leerzeile dazwischen.
- Richte alles linksbündig aus: Linksbündiger Text wirkt übersichtlich und vertraut. Vermeide die Zentrierung oder den Blocksatz, da dies das Lesen erschweren kann.
- Beschränke dein Anschreiben auf eine Seite: Eine Seite ist mehr als genug. Eine kurze Einleitung, ein paar prägnante Absätze im Hauptteil und ein klarer Schluss reichen völlig aus.
- Geh sparsam mit Fett- und Kursivschrift um: Ein bisschen Hervorhebung ist in Ordnung. Zu viel Formatierung lenkt die Aufmerksamkeit von deiner Botschaft ab.
- Setze Leerraum bewusst ein: Leerraum ist kein verschwendeter Platz. Er hilft, den Blick des Lesers zu lenken und wichtige Punkte hervorzuheben.
- Verwende Aufzählungspunkte, wenn sie zur Klarheit beitragen: Aufzählungspunkte eignen sich gut, um einige wichtige Fähigkeiten oder Erfolge hervorzuheben, besonders in technischen Berufen. Übertreibe es aber nicht.
Die Formatierung kann nervig sein, besonders wenn du bei einer leeren Seite anfängst. Deshalb kann eine professionell gestaltete Vorlage für ein Anschreiben eine enorme Zeitersparnis sein. Sie übernimmt das Layout für dich, sodass du dich darauf konzentrieren kannst, was du sagen willst.
2. Wie du als Schüler eine einprägsame Kopfzeile für dein Anschreiben gestaltest
Fangen wir ganz oben in deinem Anschreiben an: der Kopfzeile.
Wenn du zum ersten Mal ein Anschreiben verfasst, mach dir keinen Stress. Bei einer guten Kopfzeile kommt es vor allem darauf an, informativ und direkt zu sein. Es ist wirklich ganz einfach. Wenn Personalverantwortliche dein Anschreiben lesen, sollten sie sofort erkennen:
- Wer bist du?
- Wie können sie dich erreichen?
- An wen richtet sich dieses Anschreiben?
Das ist alles.
Was du in die Kopfzeile deines Anschreibens aufnehmen solltest
Als Schüler sollte dein Kopfzeile Folgendes enthalten:
- Deinen vollständigen Namen
- Telefonnummer mit Vorwahl
- Eine professionelle E-Mail-Adresse
- Dein LinkedIn-Profil, sofern es aktuell und relevant ist
- Optional: eine persönliche Website oder ein Portfolio, falls du eines hast
- Name des Personalverantwortlichen, falls du ihn herausfinden kannst
- Seine/ihre Berufsbezeichnung
- Name des Unternehmens
- Firmenadresse
Deine vollständige Privatadresse brauchst du nicht anzugeben. Und auf Verzierungen, Zitate oder Emojis kannst du definitiv verzichten.
Schlechtes Beispiel für eine Kopfzeile im Anschreiben eines Schülers
Jake Pool
(555)-987-987 😊
E-Mail: coolguy2008@email.com
An die zuständige Person
Warum funktioniert das nicht? Diese Kopfzeile wirkt nachlässig und zu locker. Die E-Mail-Adresse klingt nicht professionell, wichtige Angaben fehlen und der Adressat bleibt anonym. Das weckt beim Leser kein Vertrauen, selbst wenn Jake ein toller Schüler ist.
Gutes Beispiel für eine Kopfzeile im Anschreiben eines Gymnasiasten
Jake Thompson
(555) 123-4567
jakethompson@email.com
Frau Laura Jenkins
, Personalverantwortliche
, Green Valley Community Center
Was macht dieses Beispiel so viel besser? Diese Anrede wirkt klar und respektvoll. Sie sagt dem Leser genau, wer du bist und wie man dich kontaktieren kann. Außerdem zeigst du damit, dass du dir Mühe gibst, indem du eine konkrete Person ansprichst, anstatt eine allgemeine Anrede zu verwenden. Mehr muss deine Anrede gar nicht leisten.
Du brauchst keine Erfahrung, um diesen Teil gut zu meistern. Du musst einfach nur professionell und rücksichtsvoll sein. Das allein verschafft dir schon einen Vorsprung gegenüber vielen Bewerbern.

3. So verfasst du eine auffällige Überschrift für dein Anschreiben als Schüler
Das ist vielleicht der am meisten unterschätzte Teil des gesamten Anschreibens.
Und zwar aus folgendem Grund: Die meisten Personalverantwortlichen lesen deine Bewerbung nicht von oben bis unten durch – zumindest nicht sofort. Sie überfliegen sie. Sie werfen einen kurzen Blick darauf. Und wenn ihnen nicht sofort etwas ins Auge springt, blättern sie weiter.
Deshalb ist eine starke Überschrift so wichtig.
Es ist eine Zeile direkt unter deiner Kopfzeile, die dem Leser genau sagt, was du ihm bieten kannst.
Was macht eine aussagekräftige Überschrift aus?
Eine gute Überschrift sollte sein:
- Konkret: Sag, was für ein Student oder Bewerber du bist.
- Relevant: Stelle einen direkten Bezug zur Stelle, zum Studiengang oder zur Chance her.
- Selbstbewusst: Zeige, dass du weißt, was du mitbringst, auch wenn du noch am Anfang deiner Karriere stehst.
Du brauchst keine ausgefallenen Wörter oder raffinierten Formulierungen. Sei einfach klar und authentisch.
Für Schüler mit etwas Erfahrung
Wenn du einen Nebenjob hattest, ehrenamtlich tätig warst, in einem Verein mitgemacht hast oder ein Praktikum absolviert hast, nutze das. Zeig, dass du lernst und dich weiterentwickelst.
Schlechtes Beispiel für eine Überschrift im Anschreiben eines Schülers
Schüler auf der Suche nach einem Job
Was fehlt hier? Das könnte jeder Bewerber schreiben. Es sagt dem Leser nicht, was du tatsächlich zu bieten hast.
Gutes Beispiel für eine Überschrift im Anschreiben eines Schülers
Teilzeitkraft im Einzelhandel und Musterschüler, der sich darauf freut, in einem Team mitzuarbeiten
Für Schüler ohne berufliche Erfahrung
Wenn du noch nie gearbeitet hast, ist das kein Problem. Du hast trotzdem Eigenschaften, Interessen und Leistungen aus der Schule, dem Sport, ehrenamtlichen Tätigkeiten oder Vereinen, die wichtig sind.
Schlechtes Beispiel für eine Überschrift im Anschreiben eines Schülers
Fleißiger Schüler auf der Suche nach seinem ersten Job
Warum reicht das nicht aus? Weil es kaum etwas über dich aussagt. Jeder Schüler, der sich bewirbt, ist „fleißig“.
Gutes Beispiel für eine Überschrift im Anschreiben eines Schülers
Schüler mit hervorragenden Noten, der leidenschaftlich gerne lernt und bereit ist, in einem schnelllebigen Arbeitsumfeld mitzuwirken
Warum funktioniert das besser? Dieses Beispiel klingt selbstbewusst und authentisch. Es zeigt Eigeninitiative, ohne vorzugeben, du hättest Erfahrung, die du gar nicht hast.
Schnelle Tipps, damit es klappt
- Beschränke dich auf eine Zeile – kurz und klar ist am besten.
- Verzichte auf „Ich“ oder ganze Sätze. Du musst nicht sagen „Ich bin ein…“; fang einfach mit einer Beschreibung an.
- Passe deine Überschrift an den Ton der Stelle oder der Ausschreibung an. Eine Überschrift für ein Nachhilfeprogramm darf etwas akademischer klingen; eine für einen Job im Einzelhandel kann energiegeladener sein.
Eine Überschrift verschafft dir zwar nicht den Job, verschafft dir aber ein paar Sekunden mehr Aufmerksamkeit. Und in der Welt der Bewerbungen ist das schon ein Gewinn.

4. So passt du dein Anschreiben als Schüler richtig an
Nachdem du deinem Anschreiben eine hervorragende visuelle Struktur und einen guten Lesefluss verliehen hast, besteht dein nächster Schritt darin, die Anrede und den Inhalt deines Anschreibens als Schüler anzupassen.
Ein Anschreiben anzupassen bedeutet, die Informationen für den Leser so relevant wie möglich zu gestalten. Wenn du dich zum Beispiel für einen Job in einer Eisdiele bewirbst, ist es eine gute Möglichkeit, dein Anschreiben auf die Stelle abzustimmen, wenn du beschreibst, wie du deine Fähigkeiten im Kundenservice und bei der Lebensmittelsicherheit einsetzen kannst.
Außerdem solltest du dein Anschreiben an die Person richten, die es am ehesten lesen und prüfen wird, zum Beispiel den Firmeninhaber oder den Geschäftsführer.
Hier sind 3 Beispiele für personalisierte Anreden in Anschreiben
- Sehr geehrter Herr John Doe,
- Sehr geehrter Personalverantwortlicher John Doe,
- Sehr geehrter Herr John Doe und die Personalabteilung,
5. So schreibst du eine aussagekräftige Einleitung für dein Anschreiben als Schüler
Wenn du dich als Schüler auf Stellen bewirbst, hast du wahrscheinlich noch keine umfangreiche Berufserfahrung, die du in deinem Anschreiben hervorheben kannst.
Um das auszugleichen, musst du darauf achten, dass jedes Detail, das du schreibst, so auffällig und überzeugend wie möglich ist. Es ist besonders wichtig, deiner Einleitung besondere Aufmerksamkeit zu schenken, da ein einleitender Absatz oft darüber entscheidet, ob du Arbeitgeber beeindruckst oder ihr Interesse verlierst.
Die besten Einleitungen für Anschreiben von Schülern sollten Folgendes enthalten:
- Einen kurzen Überblick über deinen schulischen Werdegang (schulische Leistungen, außerschulische Aktivitäten usw.)
- Alle wichtigen Rollen, die du während deiner Schulzeit innegehabt hast (Führungspositionen, Sport usw.)
- Eine kurze Aussage darüber, wofür du dich begeisterst (dies sollte für die Rolle, die Stelle oder die Stelle, auf die du dich bewirbst, relevant sein)
Hier ist ein Beispiel für eine gelungene Einleitung aus einem Anschreiben eines Schülers
Lieber Herr John Doe,
ich bin Schüler der elften Klasse an der Rowe County High School und auf der Suche nach meinem ersten Job in der Outdoor-Branche. Als Schüler habe ich dabei geholfen, einen Outdoor-Club zu gründen, der mittlerweile über 30 Mitglieder hat und Schüler auf begleitete Abenteuer wie Wandern und Zelten mitnimmt. Dein Unternehmen ist eine feste Größe in der lokalen Outdoor-Szene, und dieser Job würde mir die Möglichkeit bieten, sowohl meiner Leidenschaft nachzugehen als auch mehr über die Branche zu lernen.

6. So stellst du deine Fähigkeiten und schulischen Erfahrungen als Schüler in den Vordergrund
Nachdem du die Einleitung hinter dich gebracht hast, kannst du nun mit dem Verfassen der Hauptabsätze deines Anschreibens beginnen.
Viele entscheiden sich dafür, ihre Hauptabsätze in kleinere, einfache Sätze zu unterteilen. Außerdem kannst du Aufzählungspunkte verwenden, damit deine Hauptabsätze übersichtlicher und leichter zu überfliegen sind.
Beim Verfassen dieser Hauptabsätze ist es dein Hauptziel, deine besten Fähigkeiten und Leistungen als Schüler zu beschreiben. Du solltest Fähigkeiten und Leistungen auswählen, die für die Stelle, auf die du dich bewirbst, besonders relevant sind.
Hier sind 6 Beispiele für Fähigkeiten, die du in ein Anschreiben als Schüler aufnehmen kannst
- Kommunikationsfähigkeiten (beschreibe deinen genauen Kommunikationsstil)
- Führungsqualitäten und Teamarbeit
- Zeitmanagement
- Konfliktlösung
- Problemlösung
- Kritisches Denken
Hier ist ein Beispiel dafür, wie man eine Leistung in einem Anschreiben als Schüler beschreibt
Als Schüler der Monroe High School habe ich in meinem zweiten und dritten Schuljahr zwei Jahre in Folge die Wahl zum Klassensprecher gewonnen. In diesem Jahr bin ich als Klassensprecher der Abschlussklasse tätig, was mit größeren Verantwortlichkeiten verbunden ist, darunter die Verwaltung des Budgets für die Förderung des Schulgeistes.
7. Wie du dein Anschreiben als Schüler überzeugend abschließt
Zum Abschluss deines Anschreibens als Schüler solltest du einen überzeugenden Schlusssatz verfassen, der den Leser dazu animiert, sich umgehend mit dir in Verbindung zu setzen.
Denk daran, auch in deinem Schlusswort professionell zu bleiben, indem du eine formelle Grußformel einfügst.
Hier ist ein Beispiel für eine überzeugende Schlussformel aus dem Anschreiben eines Schülers
Ich freue mich sehr, dass du dir die Zeit genommen hast, mein Anschreiben zu lesen, und hoffe, bald von dir zu hören. Da ich noch zur Schule gehe, bin ich am besten früh morgens zwischen 6 und 8 Uhr oder am späten Nachmittag von 16 bis 19 Uhr erreichbar. Es wäre mir eine Ehre, in deinem Unternehmen zu arbeiten, und ich hoffe, innerhalb der nächsten Woche eine Rückmeldung zu meiner Bewerbung zu erhalten.
Vielen Dank,
[Name des Bewerbers]

8. So vermeidest du Fehler, die viele Schüler machen
Selbst wenn du tolle Noten, solide Fähigkeiten und echte Lernbereitschaft mitbringst, können ein paar kleine Fehler im Anschreiben den Eindruck erwecken, dass du weniger gut vorbereitet bist, als du es tatsächlich bist.
Schauen wir uns einige der häufigsten Fehler im Anschreiben an und wie man sie vermeidet:
Fehler Nr. 1: Das gleiche Anschreiben für jede Stelle verschicken
Es mag einfacher erscheinen, denselben Brief zu kopieren und einzufügen, aber Personalverantwortliche erkennen sofort, wenn er pauschal verfasst ist.
Fehler Nr. 2: Deinen Lebenslauf Wort für Wort wiederholen
In deinem Lebenslauf steht bereits, was du gemacht hast. Wenn dein Anschreiben das nur wiederholt, verpasst du die Chance, deine Geschichte zu erzählen.
Fehler Nr. 3: Nur darüber sprechen, was du willst
Sätze wie „Ich möchte Erfahrungen sammeln“ oder „Ich hoffe, neue Fähigkeiten zu erlernen“ sind in Ordnung – aber wenn du nur darüber sprichst, kann das einseitig wirken.
Fehler Nr. 4: Zu viel (oder zu wenig) schreiben
Manche Schüler schreiben einen ganzen Aufsatz. Andere schreiben nur zwei Sätze. Beides funktioniert nicht gut.
Fehler Nr. 5: Die Stellenbeschreibung nur flüchtig überfliegen
Wenn in der Ausschreibung etwas Bestimmtes verlangt wird, wie zum Beispiel die Angabe einer Referenznummer oder das Anhängen eines Dokuments, dann achte darauf, dass du das auch tust. Das Übersehen kleiner Details kann deine Chancen schmälern.
Fehler Nr. 6: Das Korrekturlesen vergessen
Tipp- und Grammatikfehler passieren jedem, aber wenn dein Anschreiben zu viele davon enthält, kann es hastig oder nachlässig wirken.
Fehler Nr. 7: Unübersichtliche oder schwer lesbare Formatierung
Dein Anschreiben braucht keine ausgefallenen Schriftarten oder knalligen Farben. Aber es muss ordentlich aussehen.
Einige der größten Fehler liegen nicht darin, was du weglässt, sondern darin, was du drin lässt. Allgemeine Einleitungen, vage Behauptungen und schreckliche Formulierungen im Anschreiben können selbst den stärksten Bewerber langweilig wirken lassen.
9. So lassen sich Lebenslauf und Anschreiben wie eine einzige Bewerbung anfühlen
Wenn du noch die Schule besuchst, erwarten Arbeitgeber keine lange berufliche Laufbahn.
Was sie suchen, ist ein klares Bild davon, wer du bist, was du bereits erreicht hast und ob du in der Position zuverlässig sein würdest.
Dein Lebenslauf und dein Anschreiben können dabei auf unterschiedliche Weise helfen.
Ein Lebenslauf ist das Dokument, das die „trockenen“ Fakten liefert: schulische Aktivitäten, ehrenamtliches Engagement, Nebenjobs, Wettbewerbe, Projekte, Sport, Vereine, besondere Fächer, Softwarekenntnisse.
Im Anschreiben wählst du einige dieser Punkte aus und stellst sie in einen „spannenden“ Kontext, d. h., du erklärst, warum sie für die Stelle, auf die du dich bewirbst, wichtig sind.
Wenn in deinem Lebenslauf steht:
an regionalen Wettbewerben und Mithilfe bei der Vorbereitung der wöchentlichen Trainingseinheiten.
Dann muss dein Anschreiben denselben Satz nicht wiederholen. Stattdessen könntest du schreiben:
Auf diese Weise erhält der Arbeitgeber einen zusätzlichen Mehrwert.
Wähle die Erfahrungen aus, die für diese Stelle relevant sind
Du musst nicht jede einzelne Leistung aus deinem Lebenslauf in dein Anschreiben quetschen.
Sei wählerisch.
Wenn du dich für einen Job in einem Café bewirbst, ist deine Erfahrung bei der Mithilfe bei Schulveranstaltungen vielleicht relevanter als ein Wissenschaftswettbewerb.
Zum Beispiel:
Beispiel dafür, wie du dein Anschreiben und deinen Lebenslauf als Schüler aufeinander abstimmst
In deinem Lebenslauf:
- Habe Plakate und Grafiken für Social Media für die Wohltätigkeitsaktion der Schule entworfen.
In deinem Anschreiben:
Während ich bei unserer Schul-Spendenaktion mitgeholfen habe, war ich dafür verantwortlich, Plakate und Grafiken für soziale Medien zu erstellen, um für die Veranstaltung zu werben. Es hat mir Spaß gemacht, herauszufinden, wie man die Informationen klar vermittelt, ohne dass das Design überladen wirkt – das ist einer der Gründe, warum ich daran interessiert bin, mehr Erfahrung im Marketing zu sammeln.
Verleihe beiden Dokumenten die gleiche visuelle Identität
Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, deiner Bewerbung einen einheitlichen Eindruck zu verleihen: Sorge dafür, dass die beiden Dokumente zusammenpassen.
Das kann bedeuten, dieselbe Schriftart, dieselbe Kopfzeile oder dieselbe Akzentfarbe zu verwenden. Selbst etwas Einfaches, wie zum Beispiel deinen Namen und deine Kontaktdaten im gleichen Stil oben auf beiden Seiten zu platzieren, kann die Bewerbung viel professioneller wirken lassen.
PROFI-TIPP: Kickresume bietet aufeinander abgestimmte Lebenslauf- und Anschreibenvorlagen an, was diesen Teil ganz einfach macht. Sobald du einen Stil für deinen Lebenslauf ausgewählt hast, kannst du das passende Anschreiben-Design verwenden, anstatt zu versuchen, das Erscheinungsbild von Grund auf neu zu gestalten.
Dein Lebenslauf gibt dem Arbeitgeber den Überblick. Dein Anschreiben füllt die Teile aus, die eine etwas ausführlichere Erklärung verdienen.
10. Wichtige Ressourcen für arbeitssuchende Schüler
Bevor wir zum Schluss kommen, sollten wir ein letztes wichtiges Element nicht vergessen – Ressourcen für deine Jobsuche. Als Schüler gibt es eine Fülle von Hilfsmitteln, die dich auf diesem spannenden Weg unterstützen. Hier sind einige, die du dir unbedingt als Lesezeichen speichern solltest:
- Berufsberatung: Viele Gymnasien bieten ihren Schülern Berufsberatungsdienste an. Dort erhältst du Unterstützung dabei, mögliche Karrierewege zu erkennen, dich auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten und sogar Stellenangebote zu finden.
- Online-Jobbörsen: Websites wie Indeed, Monster oder LinkedIn bieten eine Reihe von Teilzeit-, Praktikums- und Einstiegsstellen, die perfekt für Schüler geeignet sind. Du kannst nach deinem Interessengebiet, dem Standort und anderen Kriterien filtern.
- Lokale Ressourcen: Überseht lokale Ressourcen wie kommunale Jobbörsen, Lokalzeitungen und Bibliotheken nicht. Dort werden oft Teilzeitjobs in eurer unmittelbaren Umgebung ausgeschrieben, die ideal für Schüler sind.
- Netzwerken: Das kann sogar für Schüler von Vorteil sein. Knüpfe Kontakte zu Lehrern, Freunden der Familie und ehemaligen Schülern in deinem Wunschbereich, um potenzielle Jobangebote und Ratschläge zu erhalten.
- Workshops zur Berufsvorbereitung: Manche Gemeinden bieten Workshops an, um Schüler auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Dort gibt es Tipps zum Verfassen von Lebensläufen, zu Vorstellungsgesprächen und zur Entwicklung sozialer Kompetenzen.
- Ehrenamtliche Arbeit: Ehrenamtliche Tätigkeiten können wertvolle Erfahrungen und Fähigkeiten vermitteln, auf die Arbeitgeber Wert legen. Websites wie VolunteerMatch oder örtliche Gemeindezentren können dir Möglichkeiten aufzeigen.
Starte deine Jobsuche mit Hilfe dieser Ressourcen und wage selbstbewusst den Schritt in die Berufswelt. Viel Glück!
Berufliche Perspektiven für Studierende im Jahr 2026
Bei der Wahl der richtigen Uni im Jahr 2026 geht's nicht nur um Prestige, sondern auch um die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Da KI-Tools und Automatisierung immer mehr Einstiegsaufgaben übernehmen, wird es schwieriger, direkt nach dem Studium einen Job zu finden. Unis, die sich auf praktische Erfahrungen und Verbindungen zur Industrie konzentrieren, verschaffen ihren Absolventen einen Vorteil.
Zum 15. Mal zeigt das Global University Employability Ranking 2026 von Times Higher Education, welche Unis weltweit laut Arbeitgebern die Absolventen mit der besten Jobchance hervorbringen.
Es basiert komplett auf den Stimmen von internationalen Arbeitgebern und Personalverantwortlichen, mit Einblicken von mehr als 13.000 Personalvermittlern weltweit.
Hier sind die Top 10 der Universitäten für Beschäftigungsfähigkeit im Jahr 2026:
- Massachusetts Institute of Technology (MIT), USA
- Stanford University, USA
- Stanford University, USA California Institute of Technology (Caltech), USA
- University of Cambridge, Großbritannien
- Universität Oxford, Großbritannien
- Universität von Kalifornien, Berkeley, USA
- Harvard University, USA
- National University of Singapore, Singapur
- Imperial College London, Großbritannien
- ETH Zürich, Schweiz
Die komplette Rangliste mit allen 250 Universitäten findest du hier.
SchülerInnen und AbiturientInnen Anschreiben FAQ
Wie lang sollte mein Anschreiben als Schüler sein?
Dein Anschreiben sollte nicht länger als eine Seite sein – es sollte prägnant und auf den Punkt gebracht sein. In der Regel reichen etwa 3–4 kurze Absätze aus.
Sollte ich mich nach dem Absenden meines Anschreibens und Lebenslaufs noch einmal melden?
Ja, es ist eine gute Idee, nachzufragen, wenn du nach ein oder zwei Wochen noch nichts gehört hast. Du kannst eine höfliche E-Mail schicken und nach dem Stand deiner Bewerbung fragen. Das zeigt, dass du wirklich an der Stelle interessiert bist.
Was ist, wenn ich noch keine Berufserfahrung habe?
Das ist kein Problem! Du kannst deine schulischen Leistungen, außerschulischen Aktivitäten, ehrenamtliche Tätigkeiten oder sonstige Fähigkeiten hervorheben, die für die Stelle relevant sind, auf die du dich bewirbst. Denk daran: Jeder muss irgendwo anfangen!
Brauche ich für jede Bewerbung ein individuelles Anschreiben?
Ja, du solltest dein Anschreiben für jede Bewerbung individuell anpassen. Das zeigt, dass du dich über das Unternehmen und die jeweilige Stelle informiert hast, was Arbeitgeber beeindrucken wird.
Wie soll ich mein Anschreiben adressieren, wenn ich nicht weiß, wer der Personalverantwortliche ist?
Wenn in der Stellenanzeige kein Name angegeben ist und du auch bei deinen Recherchen nicht herausfinden kannst, wer der Personalverantwortliche ist, ist es in Ordnung, eine allgemeine Anrede wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ oder „Sehr geehrtes Team von [Firmenname]“ zu verwenden.