Angesichts der zunehmenden Beliebtheit von Remote-Arbeit entscheiden sich viele Unternehmen dafür, auf einen asynchronen Arbeitsmodus umzustellen.
Laut einer Umfrage von Workmonitor gaben 83 % der Befragten an, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wichtiger ist als das Gehalt. Mit anderen Worten: Die Kontrolle über die eigene Zeit ist zum ultimativen Vorteil eines Jobs geworden.
Aber bieten Remote-Jobs wirklich flexible Arbeitszeiten?
Das kommt darauf an. Meistens musst du immer noch an Online-Meetings teilnehmen, VoIP-Anrufe (Anrufe über das Internet, z. B. WhatsApp) entgegennehmen und während bestimmter Zeiten sofort auf Nachrichten antworten.
Hier kommt die asynchrone Arbeit ins Spiel. Asynchrone Arbeit ermöglicht es dir, deine Aufgaben in deiner eigenen Zeit und in deinem eigenen Tempo zu erledigen, ohne vom klassischen 9-bis-5-Arbeitstag abhängig zu sein.
Das ist eine Stufe höher als Remote-Arbeit.
Was genau ist also asynchrone Arbeit?
Was ist asynchrone Arbeit?
Fangen wir mit einer Definition von asynchroner Arbeit an: Asynchrone (async) Arbeit ist ein Begriff, der eine Arbeitsweise beschreibt, bei der Mitarbeiter nicht zu einer bestimmten Zeit eingeloggt sein oder während festgelegter Arbeitszeiten gleichzeitig arbeiten müssen.
Kurz gesagt: Jeder in deinem Team arbeitet, wann er möchte.
Was sind die Hauptmerkmale asynchroner Arbeit?
- Weniger Echtzeit-Kommunikation. Bei asynchroner Arbeit werden Telefonate, persönliche Besprechungen, Online-Videokonferenzen und Instant Messaging auf ein Minimum reduziert. Das bedeutet aber nicht, dass gar keine Kommunikation stattfindet. Was uns zum nächsten Punkt bringt.
- Abhängigkeit von Online-Workflow-Plattformen. Aufgaben und Fristen müssen gründlich im Voraus geplant und unternehmensweit verteilt werden. Daher sind Online-Workflow-Plattformen oder Aufgabenmanagement-Software wie Asana oder Google Drive erforderlich. Mehr zu den Tools für asynchrone Arbeit erfährst du in einem separaten Abschnitt.
- Fokus auf Endziele. Anstatt sich auf die Erledigung täglicher Aufgaben zu konzentrieren, erhalten Mitarbeiter in asynchronen Arbeitsmodellen eher langfristige Aufgaben. So sind ständige Updates und Abfragen überflüssig.
- Unabhängige Zeitplanung. In asynchren Unternehmen sind die Mitarbeiter bei der Erledigung von Aufgaben weniger voneinander abhängig. Jedes Teammitglied hat mehr Eigenständigkeit, was natürlich auch mehr Verantwortung bedeutet. So haben die Mitarbeiter einen flexibleren und unabhängigeren Zeitplan.
- Mitarbeiter in verschiedenen Zeitzonen. In gewisser Weise hat damit alles angefangen. Wenn du einen Mitarbeiter in Berlin, einen anderen in LA und einen weiteren in Hongkong hast, wird es schwierig, ein Meeting zu einem Zeitpunkt zu planen, der für alle passt. Die meisten Remote-Teams regeln das letztendlich über eine Mitarbeiterplanungssoftware statt über eine gemeinsame Tabelle. Heutzutage haben Unternehmen, die asynchrone Arbeitsmodelle nutzen, Zugang zum Talentpool der ganzen Welt.

Asynchrone vs. synchrone Arbeit: der Unterschied
Die traditionelle, also synchrone, Arbeitsweise entspricht im Grunde dem, was wir als 9-to-5-Arbeitstag bezeichnen. Während der 8 Stunden im Job hast du normalerweise ein oder zwei Besprechungen, beantwortest ein paar Anrufe und erledigst deine täglichen Aufgaben.
Man geht entweder ins Büro oder arbeitet von zu Hause aus. So oder so muss man während der festgelegten Arbeitszeit für seine Vorgesetzten und Kollegen erreichbar sein.
Bei der asynchronen Arbeit spielt der Zeitfaktor keine Rolle mehr. In gewisser Weise ist das eine Weiterentwicklung der Remote-Arbeit.
Beides hat seine Vor- und Nachteile.
Während manche Menschen mehr Freiheit bei ihrer Arbeitszeitplanung schätzen, bevorzugen andere eine feste Routine. Das Gleiche gilt für Unternehmen, die über einen Umstieg auf asynchrones Arbeiten nachdenken.
Auch wenn der Gedanke, uneingeschränkten Zugang zu Talenten auf der ganzen Welt zu haben, verlockend klingt, ist die Art der Arbeit in deinem Unternehmen möglicherweise überhaupt nicht für asynchrone Arbeitsweisen geeignet.
Wann funktioniert also asynchrone Arbeit besser und wann umgekehrt?
Synchrones Arbeiten eignet sich besser für:
- Personen, die einen festen Zeitplan mögen. Du weißt, wann deine Arbeit beginnt und wann sie endet, sodass du deine Aktivitäten außerhalb der Arbeit entsprechend planen kannst. Wenn du jemand bist, der nicht gut darin ist, Dinge weit im Voraus zu planen, ist synchrone Arbeit vielleicht die bessere Option. Entscheide dich schließlich für synchrone Arbeit, wenn dich häufige Besprechungen und Telefonate nicht stören, du gerne direkt mit Leuten sprichst und es hasst, auf Antworten warten zu müssen.
- Unternehmen, die keine Mitarbeiter im Ausland beschäftigen. Dein Unternehmen ermutigt Teams dazu, kreativ an ihren Aufgaben zusammenzuarbeiten, und zieht es vor, wenn mehrere Personen an einem Projekt arbeiten. Wenn du als Arbeitgeber außerdem gerne regelmäßig über den Fortschritt deiner Mitarbeiter informiert wirst und Meetings als Mittel zur Kontrolle schätzt, ist synchrones Arbeiten die richtige Wahl.
Asynchrone Arbeit eignet sich besser für:
- Personen, die Flexibilität und Unabhängigkeit schätzen. Das bedeutet auch, dass du in der Lage sein musst, mehr Verantwortung zu übernehmen. Du kannst gut damit umgehen, selbst über deine Zeit zu bestimmen und weit im Voraus zu planen. Disziplin ist entscheidend. Wenn du weißt, dass du jemand bist, der sich an seinen Zeitplan hält und alles erfolgreich erledigt, ist asynchrone Arbeit genau das Richtige für dich. Schließlich ist asynchrone Arbeit eine großartige Option für Introvertierte, die (Online-)Meetings und Telefonate hassen, da sie ihnen helfen kann, zumindest einige davon zu vermeiden.
- Unternehmen, die international Personal beschäftigen und Schwierigkeiten haben, Meetings zu Zeiten zu organisieren, die für alle Teams und Mitarbeiter passen. Ihr könnt es euch leisten, den Mitarbeitern mehr Verantwortung zu übertragen, ohne das Bedürfnis zu haben, ständig nach ihnen zu sehen. Wenn ein Unternehmen problemlos auf eine Online-Workflow-Plattform umsteigen und die Kommunikation sowie Änderungen im Arbeitsablauf gewissenhaft dokumentieren kann, ist der asynchrone Arbeitsmodus der richtige Weg.
Wenn asynchrone Arbeit verlockend klingt, du aber Angst vor einem Karrierewechsel hast, lies dazu: Karrierewechsel: 12 Schritte zu einem neuen Job in den 30ern, 40ern und darüber hinaus.

Warum auf asynchrone Arbeit umsteigen?
Falls du immer noch Zweifel hast, ob asynchrone Arbeit das Richtige für dich ist, lass uns ein paar der unbestreitbaren Vorteile dieser Arbeitsweise auflisten:
- Meetings werden auf ein Minimum reduziert. Wir kennen wahrscheinlich alle den Satz „Das hätte auch per E-Mail gereicht“. Und, nun ja, oft hätte es das tatsächlich. Die Covid-19-Pandemie hat Online-Meetings wirklich zur gängigen Praxis gemacht. Wir sind uns aber wahrscheinlich alle einig, dass sie mittlerweile überhandgenommen haben und oft unnötig sind.
- Mehr Konzentration. Sobald du davon befreit bist, täglich drei Online-Meetings zu besuchen und zwischen 12 und 13 Uhr mit deinen Kollegen zum Mittagessen zu gehen, bleibt dir Zeit für konzentrierteres Arbeiten, ohne dass du durch Anrufe und Nachrichten von anderen gestört wirst.
- Mehr Freiheit. Es ist so ähnlich wie bei „glückliche Frau, glückliches Leben“. Wenn Mitarbeiter ihre Freiheit haben und in ihrem eigenen Tempo arbeiten können, sind sie einfach entspannter und weniger gestresst.
- Flexible Arbeitszeiten. Und damit meinen wir wirklich flexibel. Du musst während bestimmter Arbeitszeiten für niemanden erreichbar sein. Wenn du eine Nachteule bist und lieber nachts arbeitest, ist das kein Problem. Willst du die ganze Arbeit in drei Tagen erledigen und dann zwei Tage frei haben? Kein Problem!
- Ermöglicht es, international Mitarbeiter einzustellen und eingestellt zu werden. Als Arbeitgeber profitierst du letztendlich von einer globalen Belegschaft, indem du den Leuten erlaubst, während der regulären Arbeitszeiten in ihrer Zeitzone zu arbeiten. Als potenzieller Mitarbeiter bist du nicht mehr an einen Ort gebunden und kannst dich sogar bequem von zu Hause aus auf dem globalen Arbeitsmarkt umsehen.
Asynchrone Kommunikation: ein Werkzeug für asynchrones Arbeiten
Du weißt bereits, was asynchrone Arbeit ist. Was ist dann asynchrone Kommunikation?
Im Grunde ist asynchrone Kommunikation ein Werkzeug für asynchrones Arbeiten. Wenn du asynchrones Arbeiten umsetzen willst, musst du trotzdem für eine Form der Kommunikation sorgen.
Wenn du persönliche Gespräche, Instant Messaging, Telefonate und Online-Meetings ausschließt, was bleibt dir dann noch?
Asynchrone Kommunikation.
Was ist der Unterschied zwischen asynchroner und synchroner Kommunikation?
Der grundlegende Unterschied besteht darin, dass synchrone Kommunikation entweder zur gleichen Zeit oder am gleichen Ort stattfindet. Bei asynchroner Kommunikation ist das nicht der Fall.
- Asynchrone Kommunikation. Das Prinzip der asynchronen Kommunikation besteht darin, Informationen so zu übermitteln, dass keine sofortige Antwort erforderlich ist. Das kann manchmal eine Herausforderung sein. Du musst wirklich selbstständig sein und in der Lage sein, Entscheidungen selbst zu treffen. Wichtig ist, dass deine Informationen klar, vollständig und gut dokumentiert sind, damit du ein Hin und Her bei den Antworten vermeidest.
- Synchrone Kommunikation. Das ist jede Art von Kommunikation, bei der du eine sofortige Antwort erwarten kannst. Das bedeutet, dass die Beteiligten entweder zur gleichen Zeit online sein oder im Büro anwesend sein müssen. Synchrone Kommunikation ist am bequemsten, weil sie einfach und unkompliziert ist. Du brauchst etwas, fragst danach und bekommst eine Antwort. Das bedeutet aber auch, dass du manchmal andere unterbrichst und umgekehrt.

Asynchrone Kommunikationsmittel
Wenn also persönliche Gespräche, Instant Messaging, Telefonate und Online-Meetings keine Option sind, wie kommuniziert man dann?
Asynchrone Kommunikation zwingt die Leute dazu, Online-Workflow-Tools zu nutzen, die sicherstellen, dass jeder die Fristen kennt, seine Aufgaben weiß und über den aktuellen Stand berichten kann.
Zu den Tools für asynchrone Kommunikation gehören:
- Asana. Asana ist eine Web- und Mobile-Plattform für das Arbeitsmanagement, die Teams dabei helfen soll, ihre Arbeit zu organisieren, zu verfolgen und zu verwalten. Asana wurde vor allem dafür entwickelt, dass Teams weniger Zeit mit dem Schreiben von E-Mails und der Teilnahme an Besprechungen verbringen und mehr Zeit für die Bearbeitung der zugewiesenen Aufgaben haben.
- Slack. Slack ist ein speziell für den Büroalltag entwickeltes Messaging-Programm. Hier fließt die Arbeit zwischen all deinen Teams, Tools, Kunden und Partnern – egal, wo und wann du gerade arbeitest. Stell es dir wie ein asynchrones Meeting vor.
- Basecamp. Es ist ein Tool für Projektmanagement und Teamkommunikation. Mit Basecamp teilst du deine Arbeit in separate Projekte auf, wobei jedes alles enthält, was mit der jeweiligen Aufgabe zu tun hat: alle Beteiligten, jede Diskussion, jedes Dokument, jede Datei, jede Aufgabe, jeden wichtigen Termin usw.
- Google Drive. Mit Google Drive kannst du Dateien in der Cloud speichern, sie geräteübergreifend synchronisieren und freigeben. Es ermöglicht die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten, Tabellen, Präsentationen, Zeichnungen, Formularen und vielem mehr.
- E-Mail. Bei der asynchronen Kommunikation sollte es um komplexe und nicht allzu häufige Updates gehen. E-Mails eignen sich ideal für diese Art von längeren Nachrichten.
Wie sieht ein asynchrer Arbeitstag aus?
Bei einem typischen Job würdest du entweder morgens zur Arbeit pendeln oder dich zu einer bestimmten Uhrzeit an deinem Computer anmelden.
Bei der asynchronen Arbeit erledigen die Mitarbeiter ihre Aufgaben jedoch nach ihrem eigenen Zeitplan, der sich stark von dem ihrer Kollegen unterscheiden kann.
Daher ist jeder asynchrone Arbeitsplan anders gestaltet und ändert sich häufig. Er kann sogar jeden Tag anders aussehen.
Für Menschen, die typischerweise Nachtschwärmer sind, kann die produktivste Zeit am späten Abend oder in der Nacht liegen. Sie wachen am späten Vormittag oder mittags auf und beginnen ihren Tag mit ganz einfachen Aufgaben. Oder sie gehen joggen.
Frühaufsteher wachen natürlich früh am Morgen auf und ihre Energie ist zu dieser Tageszeit auch am höchsten. Diese Leute können ihre gesamte Arbeit noch vor Mittag erledigen und haben den Rest des Tages frei, um Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden zu verbringen.
Die Grundlage der asynchronen Arbeitskultur ruht jedoch auf drei Säulen:
- Planung. Asynchrone Unternehmen und Teams müssen vorausplanen. Am besten ist es, eine klare Vorstellung davon zu haben, was ihr in den nächsten 2 bis 3 Monaten erreichen wollt. Haltet ein Echtzeit-Meeting mit den Führungskräften ab und stellt euren Plan vor.
- Kommunikation. Stellt anschließend sicher, dass alle Projekte und Aufgaben den Mitarbeitern gut vermittelt werden. Idealerweise zu Beginn jedes Monats und dann zu Beginn jeder Woche.
- Disziplin. Die einzelnen Mitarbeiter müssen dann über eine starke Disziplin verfügen, um sicherzustellen, dass die Aufgaben rechtzeitig erledigt werden.

Wie du dein Team auf asynchrones Arbeiten umstellst
Wenn du der Meinung bist, dass asynchrones Arbeiten der richtige Schritt für dich ist, sollte die Umstellung gut durchdacht sein.
Ein plötzlicher und unüberlegter Schritt kann zu einer Katastrophe führen und du wirst Kündigungsschreiben auf deinem Schreibtisch stapeln sehen.
Um das zu verhindern, befolge unsere 5 Tipps für einen erfolgreichen Übergang zur asynchronen Arbeitsweise:
- Reduziere die Anzahl der Meetings pro Woche. Anstatt jeden Tag ein Meeting abzuhalten, organisiere montags ein längeres Meeting, in dem du Aufgaben verteilst. Achte darauf, dass du gründliche Anweisungen gibst und realistische Fristen festlegst. Stelle sicher, dass jeder die Details seiner Aufgabe kennt und die Möglichkeit hat, Fragen zu stellen.
- Bringe die Leute in deinem Team bei, Online-Workflow-Tools zu nutzen. Eine effektive Nutzung von Tools wie Asana oder Basecamp setzt voraus, dass die Mitarbeiter wissen, wie man sich auf den Plattformen zurechtfindet. Du kannst nicht erwarten, dass jeder über die gleichen technischen Kenntnisse verfügt. Erstelle daher ein Video, in dem du selbst erklärst, wie die Plattform funktioniert.
- Kommuniziere effektiv und ausführlich. Asynchrone Arbeit basiert auf effektiver Kommunikation. Du solltest die von dir zugewiesenen Projekte und Aufgaben klar und detailliert kommunizieren, um sicherzustellen, dass jeder genau weiß, was als Nächstes zu tun ist. Wenn alles klar erklärt ist, verringert sich unnötiges Hin und Her bei der Kommunikation. Nimm dir daher mehr Zeit, um einen wirklich detaillierten Arbeitsablauf zu erstellen.
- Richte einen Kanal für Notfälle ein. Da die Echtzeitkommunikation bei asynchronen Jobs auf ein Minimum reduziert ist, kann es schwierig sein, Leute zu erreichen, wenn etwas Dringendes auftaucht. Die Einrichtung eines speziellen Kanals auf Slack für Notfälle ist eine gute Möglichkeit, Katastrophen vorzubeugen.
- Nimm dir jede Woche ein paar Stunden Zeit für Echtzeitkommunikation. Zu Beginn der Umstellung auf asynchrone Arbeitsabläufe solltest du dir 2 bis 3 Stunden pro Woche in deinem Zeitplan freihalten, um für Echtzeitkommunikation wie Telefonate oder Besprechungen verfügbar zu sein. Wenn deine Mitarbeiter etwas Persönliches oder Schwieriges besprechen möchten, fühlen sie sich dabei vielleicht wohler, wenn sie das persönlich oder live tun können.
Asynchrone Jobs
Theoretisch lassen sich die meisten Jobs teilweise oder vollständig asynchron gestalten. Es gibt jedoch Berufe, die sich perfekt für asynchrone Arbeitsweisen eignen, da sie keine Echtzeitkommunikation erfordern.
Wenn dich also asynchrone Arbeit neugierig gemacht hat, findest du hier einige Beispiele für solche Jobs, die du erkunden kannst:
- Telemedizin. Bei der asynchronen Telemedizin werden medizinische Daten erfasst und anschließend zu einem passenden Zeitpunkt an einen Arzt oder Facharzt übermittelt, der sie offline auswertet.
- Lehre. Hast du schon mal einen Online-Kurs angesehen? Genau das ist asynchrone Lehre. Du nimmst Vorlesungen zu verschiedenen Themen auf und stellst diese den Studierenden zur Verfügung. Es ist sozusagen, als wärst du ein virtueller Lehrer.
- Webentwicklung. Webentwickler arbeiten in der Regel an einem Projekt und haben eine Frist für die Fertigstellung. Sie arbeiten nach ihrem eigenen Zeitplan und in ihrem eigenen Tempo an dem Projekt und tragen große Verantwortung für alle Aspekte des Projekts.

Wo du nach asynchronen Jobs suchen kannst
Wenn du einen asynchronen Job finden möchtest, ist der schnellste und einfachste Weg, in Jobbörsen zu suchen.
Das sind die Top-3-Stellensuchmaschinen für asynchrone Jobs:
- Workplaceless. Workplaceless hat das allererste Zertifizierungsprogramm für Remote-Arbeit eingeführt, das Remote-Mitarbeitern, Führungskräften und Unternehmen hilft, unabhängig vom Standort erfolgreich zu sein. Es ist der führende Anbieter von Schulungen für Remote-Arbeit mit einem umfangreichen Programmangebot für Unternehmen und Teams.
- Indeed. Das ist eine beliebte Jobsuchmaschine, die viele Arbeitssuchende weltweit kennen. Du kannst nach „asynchrone Stelle“ filtern und die Gehälter verschiedener Stellen vergleichen. Du findest dort sogar asynchrone Jobs für Studierende.
- GitLab. Obwohl GitLab nicht direkt eine Jobsuchmaschine ist, ist das Unternehmen stolz darauf, ein vollständig remote arbeitendes, asynchrones Unternehmen zu sein. Dort werden aktiv Mitarbeiter für verschiedene Positionen gesucht, darunter Vertrieb, Marketing und Technik.
Weitere asyn-freundliche Unternehmen sind Zapier, Doist, Toggl und HelpScout.